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Autobahnraststätte nimmt Form an

Hörbranz - Die Pläne zur Hörbanzer Raststätte wurden den Bürgern vorgestellt. Zahlreiche Genehmigungen fehlen noch.
Autobahnraststätte nimmt Form an

Pünktlich zur Eröffnung der zweiten Pfänderröhre in zwei Jahren soll auch die lange geplante Autobahnraststätte in Hörbranz ihre Türen öffnen. Die Pläne dazu werden immer konkreter: Kommende Woche sollen mit der Asfinag wichtige Fragen geklärt werden, im Herbst soll die Einreichung erfolgen. „Wir sind dabei, alle Planungsaufträge zu vergeben. Da das Projekt ja schon mit der Gemeinde und der Asfinag abgestimmt wurde, sind wir sehr optimistisch, dass wir alle Genehmigungen bekommen“, meint Projektleiter Joachim Nägele (Rhomberg Bau). Den Hörbranzern wurden die Pläne diese Woche vorgestellt. Bürgermeister Karl Hehle zeigt sich erfreut: „Das Konzept hat in der Gemeinde Zustimmung gefunden.“ Wichtig war ihm, dass von der Raststation keine direkte Verbindung zu Gemeindestraßen besteht. Die geplante Lkw-Tankstelle ist für ihn ein „positiver Schritt“, von dem er sich eine deutliche Verkehrsentlastung in Hörbranz erwartet. Die am Rande der Gemeinde entstandenen Tankstellen und der dadurch entstandene Ausweichverkehr sorgten bei den Hörbranzern immer wieder für Ärger.

Lärmschutz wichtig

Hehle räumt aber ein, dass noch einige Genehmigungen fehlen: „Das beginnt bei der Raumplanung und geht über Umweltverträglichkeitsprüfung bis zum Gewerbeverfahren. Im Detail ist alles noch nicht durchgeplant.“ Auch der Lärmschutz müsse gewährleistet sein. Man werde „im Sinne der Anrainer Forderungen stellen“. Die Raststätte will ein Konsortium von Rhomberg Bau, Alpine, Schindele und My Stop am Standort des ehemaligen Zollamts bauen. Geplant ist eine Raststätte mit Tankstelle, Gastronomie und Geschäften. Rund 15 Millionen Euro sollen in das Projekt investiert werden. Rund 50 neue Arbeitsplätze werden laut Betreiber entstehen.

 

“Wollte keine Alpenjodlerkiste”

Welche Idee steckt hinter dem Gebäude?

Architekt Christian Lenz: Wichtig war der abgedeckte Bereich, deshalb zieht sich ein Riesendach aus Sichtbeton übers nierenförmige Holzgebäude. Durch verschiedene Öffnungen kommen aber Licht und Luft durch.

Raststätten sind oft keine ansehnlichen Bauwerke. War es deshalb für sie reizvoll?

Lenz: Auf jeden Fall. Nachdem man Vorarlberg als Architekurland kennt, war es mir wichtig, dass an der Grenze keine „Alpenjodlerkiste“ steht.

Was waren die Herausforderungen bei der Planung?

Lenz: Das Verkehrsaufkommen muss berücksichtigt werden: Viele Zu- und Abfahrten, Warteflächen und Parkplätze müssen einbezogen werden.

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