Auto nach Unfall in St. Anton versteckt - Polizei konnte der Ölspur folgen

Das schwer beschädigte Unfallfahrzeug.
Das schwer beschädigte Unfallfahrzeug. ©Mathis
St. Anton im Montafon. Ein junger Lenker setzte sein Auto am Samstagabend gegen einen Baum. Anschließend "versteckte" er den Unfallwagen und machte sich aus dem Staub. Warum wurde nach Ausforschung durch die Polizei schnell klar.

Die Beamten, von Anrainern alarmiert, fanden zunächst nur den beschädigten Baum sowie die Spuren eines Unfalls vor dem Dorfcafé vor. Vom Verursacher und seinem Fahrzeug war weit und breit zunächst nichts zu sehen, bis auf eine vom Unfallort wegführende Ölspur, der die Beamten nur zu folgen brauchten.

Der Unfallort. Vom Verursacher fehlte (fast) jede Spur. - (Mathis)
Der Unfallort. Vom Verursacher fehlte (fast) jede Spur. - (Mathis) ©Der Unfallort. Vom Verursacher fehlte (fast) jede Spur. – (Mathis)

Ölspur führt zum Unfallauto

Die verräterische Spur führte die Polizei auf einen öffentlichen Parkplatz 60 Meter weiter, auf dem ganz hinten ein schwer beschädigter Pkw stand.

Über die Kennzeichen konnte rasch der 19-jährige Lenker ausgeforscht werden. Er war zum Unfallzeitpunkt alkoholisiert und besitzt keinen Führerschein. Sein 18-jähriger Beifahrer wurde bei dem Unfall darüber hinaus leicht im Gesicht verletzt.

Die Beamten brauchten nur der Ölspur zu folgen. - (Mathis)
Die Beamten brauchten nur der Ölspur zu folgen. - (Mathis) ©Die Beamten brauchten nur der Ölspur zu folgen. – (Mathis)

Jede Menge Anzeigen

Dem Lenker blüht nun eine ganze Reihe von Anzeigen an die Bezirkshauptmannschaft: Fahren unter Alkoholeinfluss, Fahren ohne Führerschein sowie Fahrerflucht. Wegen eines Unfalls mit einem Verletzten erfolgt darüber hinaus eine Anzeige an die Staatsanwaltschaft. (red)

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