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Auto auf Gleisanlage geparkt und als "gestohlen" gemeldet

Für das Vortäuschen einer Straftat zusammen mit der versuchten vorsätzlichen Gemeingefährdung gibt es zwölf Monate bedingte Haft plus 8000 Euro Geldstrafe.
Für das Vortäuschen einer Straftat zusammen mit der versuchten vorsätzlichen Gemeingefährdung gibt es zwölf Monate bedingte Haft plus 8000 Euro Geldstrafe. ©VOL.AT/Eckert
Alkolenker kam von Gleisschotter nicht mehr weg, statt Notruf meldete er seinen Wagen als gestohlen.
Betrunkener Pkw-Lenker blieb in Feldkirch auf Bahngleisen stecken

Im Herbst fuhr ein 28-jähriger Alkolenker von Feldkirch Richtung Rankweil. In Altenstadt kam der Mann mit rund einem Promille intus auf die Gleisanlage Richtung Buchs und blieb im Gleisschotter stecken. Er bekam Panik, vor allem, weil er wusste, dass er ordentlich „getankt“ hatte. Er ging zu Fuß nach Hause, er wohnt nicht weit entfernt. Das Auto ließ er einfach stehen. Wenig später wäre ein Zug die Strecke entlanggefahren, wäre die Garnitur nicht in letzter Minute umgeleitet worden. Als Notlüge meldete der Feldkircher das Auto als gestohlen.

8000 Euro Strafe

Für das Vortäuschen einer Straftat zusammen mit der versuchten vorsätzlichen Gemeingefährdung gibt es zwölf Monate bedingte Haft plus 8000 Euro Geldstrafe. Verteidiger Serkan Akman hatte bezweifelt, dass man hier von Vorsatz sprechen könne. Seinem Mandanten sei nicht bewusst gewesen, dass er hier ein Gefahr für viele Menschen schaffte. Das Urteil akzeptiert der Verurteilte, Staatsanwältin Melanie Wörle gibt vorerst keine Erklärung ab. 

(VOL.AT)

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