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Altach nach Titelgewinn weiter in Fahrt: 4:1 gegen Parndorf

Nix zu jubeln gab es für Lustenau.
Nix zu jubeln gab es für Lustenau. ©Oliver Lerch
Der SCR Altach hat nach dem bereits fixierten Meistertitel in der Fußball-Erste-Liga weiter nachgelegt. Mit einem ungefährdeten 4:1-(1:0)-Heimerfolg über Parndorf überboten die Vorarlberger auch den clubinternen Punkterekord aus dem ersten Aufstiegsjahr. Nach der 33. Runde hält Altach nun bei 70 Zählern und damit zwei mehr als 2006.
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Tabelle "Erste Liga"

Parndorf liegt drei Runden vor Saisonende weiter am Relegationsrang neun. Der Abstand auf die zuvor achtplatzierten Hartberger vergrößerte sich durch den 1:0-Heimsieg der Steirer über Austria Lustenau auf fünf Zähler. Der SV Horn unterlag bei der Generalprobe für das Cup-Halbfinale gegen Salzburg dem Zweier-Team des Meisters, dem FC Liefering, mit 1:4. Im Duell zweier ohne Lizenz ausgestatteter Vereine feierte die bereits mit dem Abstieg vertraute Vienna gegen den Kapfenberger SV einen 3:2-Erfolg.

Canadi auf Tribüne verbannt

Drei Tage nach der endgültig eingefahrenen Bundesliga-Rückkehr übte sich Altach-Trainer Damir Canadi wieder einmal in der Rotation. Am Spielfluss änderte dies aber nichts, die Hausherren kontrollierten die Partie und gingen durch einen Volley-Treffer von Felix Roth (25.) nach Doppelpass mit Hannes Aigner standesgemäß in Führung. Die Gäste aus dem Burgenland hatten zehn Minuten später dennoch den Ausgleich am Fuß. Matthias Lindner traf jedoch nur die Stange, Marjan Markic scheiterte an Kobras-Ersatz Sebastian Brandner.

Canadi saß in den zweiten 45 Minuten nach einem Disput mit Schiedsrichter Feichtinger nur noch auf der Tribüne. Von dort sah der Erfolgscoach, wie Patrick Seeger (61.) die Entscheidung zugunsten der nun sieben Partien ungeschlagenen Altacher herbeiführte. Torjäger Aigner (67., 70.) legte für die stärkste Offensive der Liga mit seinen Saisontreffern 18 und 19 weiter nach. Gerhard Karner (86.) gelang noch das Parndorfer Ehrentor.

In Horn lief die Mannschaft von Willi Schuldes fünf Tage vor dem Cup-Halbfinale gegen Salzburg in die erste Niederlage nach acht Pflichtspielen in Folge. Liefering ging aus einem Foulelfmeter durch Nils Quaschner (23.) verdientermaßen in Führung. Die Waldviertler fanden vor den Augen von Salzburgs Trainer Roger Schmidt auch danach nicht ins Spiel. In der zweiten Spielhälfte machten Robert Völkl (54.) und Niko Dovedan (60.) nach einer Stunde alles klar. Dem eingewechselten Radovan Mitrovic (84.) gelang nur noch Resultatskosmetik, Stefan Lainer (91.) setzte aus einem weiteren Foulelfmeter den Schlussstrich.

Lustenau verliert

Die weiter fünftplatzierten Lieferinger schoben sich damit weiter an die Top-Ränge heran und liegen nur noch vier Zähler hinter dem Zweiten Lustenau. Die Vorarlberger gingen in Hartberg durch ein Tor von Daniel Wolf (45.) kurz vor dem Pausenpfiff als Verlierer vom Spielfeld. Auch Kapfenberg musste bei der Vienna eine Niederlage einstecken. Ivan Lendric erzielte zwar zweimal die Führung (34., 60.) für die Steirer, am Ende jubelten aber die von der Liga zuletzt erneut mit einem Punkteabzug bestraften Wiener.

Alexander Fröschl (77.) und Florian Zellhofer (85.) bescherten der Vienna den ersten Sieg vor heimischer Kulisse seit Anfang Oktober. Die Partie musste aufgrund eines Gewitters dabei für rund zwanzig Minuten unterbrochen werden. Stürmisch könnte es für den ältesten Fußball-Verein Österreichs auch weiterhin werden. Aufgrund von offenen Spielergehältern setzten die Profis dem von finanziellen Sorgen geplagten Club ein Ultimatum bis 8. Mai.

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