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Austria keiner Schuld bewusst

Mit einer Aussprache begann die letzte Trainingswoche der Lustenauer Austria. Grund waren die Verdächtigungen im angeblichen Wettskandal.

Danach war für Präsident Nagel klar: “Die Mannschaft hat sich korrekt verhalten.” Der Austria-Chef hat damit auf die kursierenden Gerüchte reagiert, wonach mit Amir Bradaric auch ein Spieler aus Lustenau in die angebliche Affäre verwickelt sein soll. „Er hat mir glaubhaft versichert, dass er nichts damit zu tun hat“, so Hubert Nagel, für den das Thema erledigt ist. Für den Spieler selbst sind die Verdächtigungen ein „Wahnsinn“, weil „sie jeglicher Grundlage entbehren und sie nur dem Ruf schaden.“

Im „VN“-Telefonat nimmt Bradaric zu den Vorkommnissen rund um das Kapfenberg-Spiel sowie zu seinem Verhältnis zu Dragan Bodul Stellung. „Wir kennen uns schon lange, sind Freunde und so haben wir uns vor dem Spiel in Kapfenberg im Hotel getroffen. Vielleicht bin ich deshalb einer der Verdächtigen, aber es waren auch noch andere Spieler dabei. Ich jedenfalls habe nichts getan.”

Die Wettleidenschaft von Bodul war auch Bradaric bekannt. Um welche Summen gespielt wurden, ist ihm nicht bekannt. „Vor dem Spiel hat der Trainer dann gesagt, dass angeblich hohe Summen auf einen Sieg von Kapfenberg gesetzt worden sind. Er ist dann auf mich zugekommen und hat mich gefragt, ob ich davon wüsste. Das habe ich verneint und der Trainer hat mir geglaubt.“ Für Bradaric war die Sache damit erledigt. „Damals hatte ich ja nicht einmal einen Stammplatz, deshalb habe ich vor dem Spiel nicht gewusst, ob ich eingesetzt werde.“

Unschuldsvermutung

Austria-Präsident Hubert Nagel bleibt angesichts der fehlenden Beweise bei seiner Unschuldsvermutung und spricht gar von einem möglichen „Rufmord“, sollten sich die Verdachtsmomente als haltlos erweisen.

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