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Austria auf Drei-Punkte-Mission

Austria Lustenaus Abwehrchef Christoph Stückler absolvierte im Jahr 2012 alle Spiele für seinen Klub und möchte unbedingt weiter im Titelkampf mitmischen.
Austria Lustenaus Abwehrchef Christoph Stückler absolvierte im Jahr 2012 alle Spiele für seinen Klub und möchte unbedingt weiter im Titelkampf mitmischen. ©VOL.AT/Philipp Steurer
Die Kolvidsson-Elf will weiter im Titelkampf mitmischen. Dafür braucht es heute drei Punkte gegen Grödig.
Vienna vs SCR Altach ab 18.30 live
Ticker: LASK vs FCL ab 18.30 Uhr
A. Lustenau vs Grödig ab 18.30 live

Austria Lustenau geht als beste Frühjahrsmannschaft in das letzte Viertel der Meisterschaft. Aus den letzten sechs Spielen gab es vier Siege, zwei Remis und keine Niederlage. Selbstvertrauen sollte die Truppe von Coach Helgi Kolvidsson also genug im Gepäck haben. Aber nach dem 1:1-Unentschieden am Freitag gegen St. Pölten ist ein wenig Sand ins Getriebe der Grün-Weißen geraten. Heute gegen den SV Grödig sollen wieder drei Punkte im Reichshofstadion bleiben. Doch einfach wird es laut Abwehrchef Christoph Stückler nicht: „Die Salzburger spielen einen ähnlichen Fußball wie St. Pölten. Daher sind wir gewarnt. Trotzdem ist unsere Mission ganz klar auf drei Punkte ausgerichtet.“

Tolle Aufholjagd
Dass man nach der Aufholjagd im Frühjahr wirklich noch um den Meistertitel mitmischt, findet der gefährlichste Abwehrspieler Österreichs (7 Tore) richtig gut. „Mannschaftlich haben wir einen großen Schritt nach vorne gemacht. Jetzt heißt es dranbleiben – und Siege einfahren. Wir sind nach wie vor vier Punkte hinter Altach. Da sollte man sich in den letzten neun Runden keine großen Ausrutscher mehr leisten“, erklärt Stückler. Und er gibt aber ehrlich zu, dass man mit dem Anschluss an die Spitze auch die Erwartungshaltung im Umfeld der Austria wieder nach oben geschraubt hat. „Damit müssen wir umgehen. Außerdem wollen wir spätestens nächste Saison den Titel holen, da muss man von Beginn an jedes Spiel gewinnen. Aber dafür haben wir genug erfahrene Spieler im Team.“

Routiniers fallen aus
Trainer Kolvidsson muss heute zwei Routiniers vorgeben. Harald Dürr (9. Gelbe) und Gerald Krajic (5. Gelbe) sind gesperrt, dazu will man bei Pierre Boya kein Risiko eingehen. Jan Zwischenbrugger, Felix Roth und Thiago sind mögliche Alternativen für diese Positionen. „Ein Einsatz von Boya wäre noch zu früh. Mir ist es lieber, er geht voll fit ins ÖFB-Cup-Viertel­finale“, so der Coach. Trotz der Ausfälle will der Isländer gegen die Pfeifenberger-Truppe wieder vom Start weg Druck seiner Mannschaft sehen, dabei aber nicht auf die Defensive vergessen. Und er warnt: „Grödig hat zuletzt gegen Altach erstmals in diesem Jahr verloren, spielt kompakt und hat gute Einzelspieler.“

 

Mit frischem Elan ins letzte Viertel

Cashpoint SCR Altach will bei der Vienna die Tabellenführung zurückerobern. WAC/St. Andrä hat mit dem Sieg gegen St. Pölten vorgelegt. Da passt es gut, dass sich die Körpersprache und die Stimmung bei den Spielern des Cashpoint SCR Altach nach dem 2:0-Heimsieg gegen Grödig verändert haben. Für Altach-Trainer Adi Hütter eine wichtige Erkenntnis für das letzte Viertel der Meisterschaft. Denn er spricht von Tugenden, die im Titelkampf letztendlich entscheidend sein könnten. „Nicht nur der Sieg gegen Grödig war für uns alle wichtig, sondern das Auftreten der Mannschaft. Sie hat gezeigt, dass man mit viel Leidenschaft zurück auf die Erfolgsspur kommen kann.“

Drei Spieler fehlen
Diese Einstellung wird auch auf der Hohen Warte gegen die Vienna nötig sein. Zumal Hütter sein Erfolgsteam umkrempeln muss, da Alexander Guem sowie Harun Erbek gesperrt sind und Patrick Seeger verletzt ist. „In dieser Phase kann es vorkommen, dass Spieler gesperrt sind“, meint Hütter, der gegen die Wiener ein schweres Spiel erwartet. „Die Vienna ist zuletzt heimstark geworden. Darauf müssen wir uns einstellen.“

 

Motivation bei den Black Wings geholt

FC Lustenau reiste mit viel Zuversicht zum nächsten Auswärtsspiel nach Linz. Nach dem 3:0-Erfolg in Hartberg gab es für die Kicker des FC Lustenau noch einen Regenerationstag in der Steiermark. Am Sonntag reiste das Team gemeinsam nach Linz zum nächsten Auswärtsspiel gegen den LASK. Nach einem gemeinsamen Teambuilding ging es am Abend geschlossen zum Eishockey-Finale zwischen den Black Wings Linz und dem KAC. Heute steht noch ein leichtes Training auf dem Programm, dann wollen Mimm und Co. den nächsten Schritt Richtung Klassenerhalt machen.

Umstellungen in der Abwehr
„Die Mannschaft hat sich beim Eishockey-Match einen zusätzlichen Motivations­schub geholt. Wir haben in den letzten vier Spielen sieben Punkte geholt. Das spricht für uns“, meint FCL-Coach Damir Canadi. Man wolle an die Leistung der zweiten Halbzeit in Hartberg anschließen und auch beim LASK spiele sein Team auf Sieg. Canadi: „Wir wissen, dass es für uns ein schweres Spiel wird, aber der LASK hat in den letzten Runden gezeigt, dass er dem Gegner oft Chancen zulässt.“ Der Coach ist in Linz in der Abwehr zu Umstellungen gezwungen. Stipe Vucur ist gesperrt, Christoph Buchner (Knie) angeschlagen.

(VN/mkr/da)

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