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Austausch über Grenzen hinweg

Dr. Carlo Kröpfel vom schweizerischen Caritasverband und Dr. Ulrike Hahn vom Caritasverband Freiburg mit Caritasdirektor Peter Klinger.
Dr. Carlo Kröpfel vom schweizerischen Caritasverband und Dr. Ulrike Hahn vom Caritasverband Freiburg mit Caritasdirektor Peter Klinger. ©Caritas

Bregenz. Caritasverbände der grenznahen Regionen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich tagten in Bregenz

“Innovation heißt nicht nur am Tisch sitzen, sondern es beinhaltet den aktiven Austausch über die Grenzen hinweg”, lud Caritasdirektor Peter Klinger zur diesjährigen Hochrheinkonferenz mit den Caritasverbänden aus der Schweiz und Baden Württemberg/Deutschland nach Bregenz. Auf der Landesebene voneinander zu lernen sowie Ergebnisse und Ideen in weitere Arbeitsprozesse regional und überregional zu integrieren – das war auch in diesem Jahr die Leitlinie des Treffens.

Bereits zum zehnten Mal fand die Hochrheinkonferenz als Plattform der gegenseitigen Diskussion statt. Während der Vormittag ganz im Fokus des Austausches zum Thema Freiwilligenarbeit aus Sicht der drei Länder stand, widmete sich der Nachmittag der Diskussion über eine verstärkte Zusammenarbeit.

In Vorarlberg wird sehr viel Ehrenamt geleistet – mehr als die Hälfte der Bevölkerung, rund 53% engagiert sich aktiv. Ehrenamtliche der Caritas haben es sich zur Aufgabe gemacht, vor allem die soziale Armut zu bekämpfen. Dr. Claudio Tedeschi, Fachbereichsleiter Pfarrcaritas und sozialräumliches Handeln, erläuterte dies am innovativen Beispiel der Sozialpaten.

Die Situation in der Schweiz zeigt sich ähnlich, jedoch die Vorgehensweise unterscheidet sich. “Die Schweiz verfügt über einen sehr hohen Prozentsatz an Freiwilligen. Für neu zu entstehende Projekte ist es jedoch wichtig, die richtigen Ansatzpunkte zu finden, wo ehrenamtliches Engagement zur Prävention von Armut sinnvoll ist”, erklärte Dr. Carlo Knöpfel vom schweizerischen Caritasverband.

Die Caritas Deutschland steht vor der Herausforderung, Alternativen für den Zivildienst zu entwickeln. “Durch die Abschaffung der Wehrpflicht und damit verbunden auch des Zivildienstes müssen wir weitere, interessante Alternativen für junge Menschen schaffen und gleichzeitig auch aus den älteren Jahrgangsstufen Freiwillige rekrutieren”, erläuterte Michael Bross vom Caritasverband Freiburg über Zivil- und Freiwilligendienste in der Erzdiözese.

Über eine mögliche grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Rahmen eines Interreg-Projektes wurde am Nachmittag im Plenum diskutiert. “Ich bin sehr froh, dass diese Konferenz stattfindet. Der Austausch von praktischer Erfahrung, gepaart mit konstruktiver Diskussion ist sehr wichtig “, zog Caritasdirektor Klinger Bilanz.

Quelle: Caritas Vorarlberg

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