Ausland hilft bei Identifizierung der Opfer in Phuket

©EPA
Nach dem schweren Flugzeugunglück in Thailand reisen erneut ausländische Gerichtsmediziner nach Phuket, um bei der Identifizierung von Leichen zu helfen. Die Aktion weckt Erinnerungen an die verheerende Tsunami-Katastrophe 2004.

Damals waren zahlreiche Experten aus aller Welt mit ihren thailändischen Kollegen gemeinsam im Einsatz, um die rund 5.400 Toten in dem asiatischen Land zu untersuchen.

Unter den nun entsandten ausländischen Gerichtsmedizinern sind acht Forensiker aus Israel, die am Dienstag in Phuket erwartet werden, wie ein thailändischer Beamter berichtete. Australien hat ebenfalls seine Unterstützung angeboten, die Identität der verkohlten Körper festzustellen. Die Autopsien werden in einer provisorischen Leichenhalle durchgeführt, die die thailändischen Behörden am Flughafen aufgebaut haben.

Von 89 Menschen, die bei der Bruchlandung des Flugzeugs der Billigfluggesellschaft One-Two-Go am Sonntag ums Leben kamen, wurden Behördenangaben zufolge bereits 26 Thailänder und 20 Ausländer identifiziert. Ein Polizeisprecher erklärte, die Arbeit gehe einfacher voran als nach der Tsunami-Katastrophe. „Die meisten der Leichen sind in einem guten Zustand. Viele der Touristen hatten Reisedokumente bei sich“, sagte er.

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