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Ausgangssperre in Elfenbeinküste

In der Elfenbeinküste herrscht nach einem offenbar vereitelten Militärputsch Chaos. Mehrerer Armee-Einheiten hatten gemeutert, rund 80 Menschen kamen ums Leben.

Die Regierung in Abidjan hat daraufhin eine Ausgangssperre im ganzen Land bis nächsten Dienstag verhängt. Präsident Gbagbo will seinen Besuch in Italien frühzeitig beenden.

Inzwischen haben regierungstreue Truppen die Kasernen am Regierungssitz Abidjan und im nördlichen Kounae von den Aufständischen zurückerobert. Die Armee will nun am Freitag in die zweitgrößte Stadt des Landes, Bouake, vorrücken. Auch dort soll gegen die Meuterer vorgegangen werden, sagte Verteidigungsminister Kouassi. Bei den Unruhen wurden etwa 80 Menschen getötet und weitere 150 verletzt.

Angezettelt wurde der Aufstand vermutlich von Anhänger des früheren Putschgenerals Robert Guei. Sowohl Guei als auch Innenminister Emile Boga Doudou kamen während des Putsches ums Leben.

Die USA schlossen vorsorglich ihre diplomatische Vertretung in der ivorischen Wirtschaftsmetropole Abidjan und rief seine Bürger auf, ihre Häuser nicht zu verlassen. Es sei zu diesem Zeitpunkt unklar, ob es sich bei dem Zwischenfall um einen versuchten Staatsstreich oder um einen Militäraufstand gehandelt habe, sagte eine Sprecherin des US -Außenministeriums in Washington.

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