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Ausbildungsleiter der Bergrettung stürzt in den Tod!

Schwarzenberg - Die Tragödie ereignete sich am Samstagnachmittag im Klettergarten. Bartle Meusburger (52), Ausbildungsleiter der Bergrettung, stürzte rund 25 Meter weit ab.

Er war auf der Stelle tot. Reanimierungsversuche durch den Notarzt blieben ohne Erfolg.

Schon vielen Menschen, die in Bergnot geraten waren, hat der dreifache Familienvater das Leben gerettet. Am Samstagnachmittag wurde er selbst zum Opfer. Im Klettergarten in Schwarzenberg stürzte der 52-Jährige rund 25 Meter weit ab. Beim Aufprall auf den Boden zog sich der Bergretter tödliche Verletzungen zu. Ihm konnte niemand mehr helfen.

Alpinpolizist Christoph Felder hatte nach der Tragödie die wohl schwerste Aufgabe: Er musste der Unglücksursache, die zum Tod seines Freundes geführt hatte, auf den Grund gehen. Felder: “Bartle ist zu einem Drahtseil in einer Höhe von 25 Metern aufgestiegen und hat dort sein Seil samt Sicherungsgerät angebracht. Anschließend seilte er sich wieder zum Fuß der Wand ab und stieg ein zweites Mal auf.”

Als er das zweite Mal oben gewesen sei, habe der 52-Jährige möglicherweise versucht, seine Position zu ändern. “Vielleicht ist ihm beim Umhängen der Seile ein Fehler unterlaufen. Es könnte aber auch sein, dass er einem herabfallenden Stein ausweichen wollte und dabei in den Tod stürzte”, mutmaßt Felder. Fakt ist: Meusburger stürzte gänzlich ungesichert ab. Menschliches Versagen könne deshalb nicht ganz ausgeschlossen werden.

Mit dem Tod von Bartle Meusburger verliert die Vorarlberger Bergrettung nicht nur einen ausgezeichneten Bergsteiger und Ausbildungsleiter, sondern auch einen von allen Seiten geschätzten Freund – denn Kameradschaft war für Meusburger besonders wichtig. Der gebürtige Bezauer hinterlässt eine Frau und drei Kinder (zwei davon erwachsen). Als gelernter Einzelhandelskaufmann betrieb der Bergfreund einen Spar-Markt in Alberschwende. Eines seiner größten Erlebnisse sei die Besteigung des 7546 Meter hohen Muztag in China gewesen.

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