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Ausbau der Psychiatrischen Rehabilitation in Vorarlberg

Es existiert ein erhöhter Bedarf an stationären Kapazitäten in der Psychiatrie
Es existiert ein erhöhter Bedarf an stationären Kapazitäten in der Psychiatrie ©VLK
Vorarlberg bekommt in Schruns die erste stationäre Rehabilitation für psychiatrische Erkrankungen - und das erste ambulante Zentrum.

Vorarlberg bekommt die erste stationäre Rehabilitation für psychiatrische Erkrankungen und das erste ambulante Rehabilitationszentrum. Im Zuge eines Ausschreibungsverfahrens hat die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) dem Land weitere stationäre Reha-Plätze zuerkannt. An der Reha-Klinik Montafon können nunmehr zusätzliche 62 Betten für psychiatrische Rehabilitation eingerichtet werden. Nun werden zügig die erforderlichen baulichen Maßnahmen in Angriff genommen, geht aus einer Pressemitteilung der Landesregierung hervor.

Es ist vorgesehen, dass sämtliche Vertragspartner bis Mitte 2020 in Vollbetrieb gehen.

Je nach Grunderkrankung hat die Rehabilitation einen fachspezifischen Schwerpunkt – im Montafon werden nun zusätzlich zu den 150 bestehenden kardiologischen, orthopädischen und neurologischen Reha-Betten 62 psychiatrische Reha-Betten errichtet.

Die Angebote werden auch den Patienten zur Verfügung stehen, die einen Antrag auf Rehabilitation via Vorarlberger Gebietskrankenkasse stellen.

Erhöhter Bedarf an Psychiatrischer Rehabilitation

In weiten Teilen Österreichs wurde in den vergangenen Jahren ein erhöhter Bedarf an stationären Kapazitäten in der Indikation „Psychiatrie“ festgestellt. Aus diesem Grund hat die Pensionsversicherungsanstalt PVA im Jahr 2017 ein Zertifizierungsverfahren gestartet, um das Angebot im Bereich der psychiatrischen Rehabilitation deutlich auszubauen.

Knapp zehn Prozent aller von der PVA durchgeführten Rehabilitationsverfahren machte im Jahr 2018 die psychiatrischen Rehabilitationen aus. In der Versorgungszone West (Vorarlberg und Tirol) wurde insgesamt ein Bedarf von 88 zusätzlichen Betten festgestellt. Davon werden den Patienten in Vorarlberg 62 zur Verfügung stehen.

Anstieg bei ambulanten Rehabilitationen

Die Zahl der ambulanten Rehabilitationen ist stark ansteigend: Wenn aufgrund medizinischer, beruflicher oder privater Notwendigkeit kein stationärer Aufenthalt nötig, möglich oder gewünscht ist, steht künftig in Vorarlberg auch ein ambulantes, von der Sozialversicherung  finanziertes Rehabilitationszentrum zur Verfügung.

Aktuell betragen die Aufwendungen für die Angebote der aks gesundheit GmbH (6 Standorte) und der smo – Neurologische Rehabilitation (4 Standorte) etwa 5 Millionen Euro jährlich.

Bregenz startet 2020

An den Standorten Feldkirch und Bregenz sind im Rehaplan 2016 jeweils Rehabilitationszentren vorgesehen. Die Ausschreibung für den Standort Bregenz läuft und soll Ende 2019 abgeschlossen sein, sodass einer Inbetriebnahme 2020 nichts im Wege stehen dürfte.

Im geplanten ambulanten Rehabilitationszentrum werden mehrere Indikationen angeboten werden, geplant sind Angebote betreffend Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparat sowie Rheumatologie, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Neurologie, Onkologie, Psychiatrie, Pulmologie bzw Lungenheilkunde sowie Angebote betreffend Erkrankungen des Stoffwechselsystems und Verdauungsapparates.

(Red.)

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