Aus in der Zwischenrunde

Karin Mayr-Krifka ist am Montagabend bei den Olympischen Spielen in der Zwischenrunde über 200 m ausgeschieden. Den Aufstieg über die Zeitregel verfehlte sie nur um 11/100 Sekunden.

Karin Mayr-Krifka ist am Montagabend in der olympischen Zwischenrunde über 200 m ausgeschieden. Die 33-Jährige kam im ersten der vier Läufe in 23,19 Sekunden nur auf Platz sieben, womit sie um 38/100 langsamer als im Vorlauf war, als sie die zweitbeste Freiluft-Marke ihrer Karriere erreichte. Die ÖLV-Athletin belegte damit Rang 18 und verfehlte den Aufstieg über die Zeitregel nur um 11/100 Sekunden. Schnellste war die Jamaikanerin Veronica Campbell in 22,49 Sekunden.

Mayr hatte schon in der Anfangsphase des Rennens auf die Konkurrentinnen Boden verloren und konnte diesen Rückstand nicht mehr aufholen. Im ersten Moment war sie aber gar nicht so enttäuscht. „Ich bin doch am Vormittag endlich wieder unter 23 gelaufen”, meinte sie. Dann erkannte sie aber doch, dass mehr möglich gewesen wäre: „Ein bisserl bin ich schon unzufrieden. Weil ich weiß, dass ich mehr kann. Aber ich hab’ gewusst, dass ich für den Aufstieg österreichischen Rekord laufen muss. Und da ist es schwierig, das Mittelding zwischen dosiertem Lauf und Angriff zu finden.”

Umso ärgerlicher war das Ausscheiden, als klar war, dass neben den zwölf direkt für das Semifinale Qualifizierten 23,08 Sekunden über die Zeit zum Aufstieg gereicht hätten. Der ÖLV-Rekordlerin fehlten also nur 11/100 auf die Vorschlussrunde. Auch Ehemann Gerfried Krifka trauerte dem Aufstieg nach: „Sie hat während des Laufs zu viel Zeit liegen gelassen, zu viel Kräfte gespart. Unabhängig davon zog Mayr über den olympischen Zyklus seit Sydney 2000 positiv Bilanz. Ich hab’ seither eine WM- und eine EM-Medaille gewonnen, bin im Gespräch.” Die Hallen-WM-Dritte bleibt noch bis nächsten Montag in Athen.

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