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"Aus der Geschichte"

In Vorarlberg wuchs das Gasnetz aus kleineren Gas produzierenden Betrieben zusammen.
In Vorarlberg wuchs das Gasnetz aus kleineren Gas produzierenden Betrieben zusammen. ©VKW
Schwarzach. – Industrielle der Vorarlberger Textilindustrie waren es, welche die ersten Vorstöße mit dem Einsatz von Gas bei Beleuchtung und für Heizzwecke in ihren Betrieben unternahmen. Gas wurde mittels Kohle in dieser Zeit vor Ort produziert. Franz M. Hämmerle baute 1856 als einer der Ersten für seinen Betrieb in Dornbirn/Steinebach ein Gebäude zur Gasproduktion.

1869: Die Firma Gebrüder Schmied & Comp. errichtete ein eigenes Gaswerk, das neben dem Eigenbedarf auch Häuser in der Nachbarschaft mit Gas belieferte. In der Folge waren es 1869 schon 60 Privathaushalte und sechs Straßenlaternen, was später bis 1890 weiter zu 113 Privathaushalten, 310 Quellen in der Fabrik und 33 Straßenlaternen gesteigert wurde. Später übernahm die Stadt Bregenz dieses Gaswerk.

Ende 19. Jahrhundert: Aus der Schweiz kam der Impuls zum Ausbau der Gasversorgung in Vorarlberg. Hier sollte, forciert durch die Berliner Firma AGWEA, die erste Ferngas-Versorgung Europas am Bodensee entstehen.

20. Jahrhundert: Im Jahr 1903 nahm die Gasfabrik
St. Margrethen ihren Betrieb auf. Im selben Jahr erzeugte das städtische Gaswerk in Bregenz mit 825 Tonnen Kohle rund 244.000 Kubikmeter Leucht- und Nutzgas, davon gingen sieben Achtel an private Abnehmer. Die Staßengasleitung betrug 9187 Meter.

1913: Der Gesellschaftsvertrag zur Vorarlberger Gasgesellschaft mbH wurde unterzeichnet. Damit stellten Dornbirn und Lustenau die Energieversorgung ihrer Gemeinden auf eine moderne Basis. Eine Erweiterung des Netzes nach Bregenz war geplant. Dann kam der Erste Weltkrieg.

1945: Die Rheintalische Gasgesellschaft (CH) lieferte zwar seit dem 1. Juli 1945 wieder an die Vorarlberger Gasgesellschaft in Dornbirn, doch gab es Probleme mit der Bezahlung. Die Schweizer verlangten entweder Franken oder Holzlieferungen.

1947: Eine vom Landwirtschaftsamt zugesagte monatliche Lieferung von 300 Tonnen Kohle an die Rheintalische Gesellschaft in
St. Margrethen wurde nicht durchgeführt. So gab es in Dornbirn und Lustenau nur an dreieinhalb Stunden am Tag Licht. Anfang der 50er- Jahre erfolgte die Bezahlung dann bargeldlos.

1960er-Jahre: Erst in den 1960er-Jahren wurde mit der systematischen Erforschung von Erdgas-Lagerstätten und mit der Förderung von Erdgas begonnen. Man wurde auf die Vorteile des Gases im Vergleich zu Mineralölprodukten aufmerksam. Erste Tiefbohrungen von 2920 Metern in Vorarlberg wurden aber eingestellt, da nicht wirtschaftlich. Der Bau von leistungsfähigen Ferntransportleitungen startete.

1973: Erste Ölkrise: Verstärkte Bemühungen des Landes Vorarlberg um eine landesweite Erdgasversorgung.

1978: Gründung der Dornbirner Gasgesellschaft mbH und weiterer Ausbau des Netzes.

1979: Der zweite Ölpreisschock führte zu einer dramatischen Verteuerung von Mineralölprodukten. Die VEG hat mit dem Erdgasimport von E.ON Ruhrgas/GVS Gasversorgung Süddeutschland die Gasversorgung von Dornbirn und Lustenau und dem nördlich davon liegenden Rheintal aufgenommen. Bau der Erdgashochdruckleitung in 65 Metern Tiefe und 3300 Metern Länge durch den Bodensee (Bregenzer Bucht). Start des Erdgasbezuges von GVS/E.ON Ruhrgas im Oktober des Jahres.

1983/84: Tiefbohrung von „Sulzberg 1“ mit einer Tiefe von 5654 Metern, was Kosten in der Höhe von 40 Millionen Euro verursachte, jedoch ohne Nutzen. Verlängerung der Erdgashochdruckleitung bis Hohenems und Rankweil. Gründung der Gasversorgung im Bezirk Feldkirch.

1986: Bau der Erdgashochdruckleitung von Rankweil bis nach Bangs/Ruggel.

1986/87: Die Erdgashochdruckleitung wurde von Rankweil bis nach Nüziders/Bludenz gebaut.

1992: Fusion der drei Gasgesellschaften (VEF, DGG, GFB) zur VEG.

1999: Umzug der Belegschaft in das VEG-Gebäude in der Dornbirner Höchster Straße. (VN-bem)

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