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Aufstellungsnebel lichtet sich

Die Eindrücke des Hans Krankl werden langsam zu einem Bild. Zum Auftakt des Trainingslagers des ÖFB-Teams sah der Teamchef so viele Fragezeichen wie noch nie.

“Jetzt kristallisiert es sich schon ein bisschen heraus”, erklärte Krankl am Mittwoch. Einblicke in seine Personalplanung für das EM-Qualifikationsspiel am Samstag (17:30 MEZ) in Minsk gegen Weißrussland wollte er schon traditionell nicht geben.

Mit Video-Studium bereitete Krankl das Team auf die schwere Aufgabe vor. Herzog und Co. sahen die 0:3-Niederlage der Weißrussen zum Qualifikations-Auftakt in Eindhoven gegen die Niederlande. “Wichtig ist, dass sie sehen, wie sich die Gegenspieler bewegen. Sie sollen sich selbst ein Bild machen. Die Einzelheiten sage ich nur den Spielern”, erklärte der Teamchef.

Krankl wollte sich nicht auf ein System gegen die Weißrussen festlegen. Ob Vierer-Kette oder Dreier-Verteidigung, wichtig ist ihm die Anpassung an die Situation. “Du musst variabel sein, gute Mannschaften spielen auch nicht mehr stur 4-4-2”, so Krankl.

Wer die Berücksichtigung des Teamchefs findet, ist offen. “Wenn ich Rücksicht auf die Form nehmen würde, würde es diesmal kein Team geben. Ich muss das Gefühl entscheiden lassen. Im Training ist es wichtig zu sehen, wie ist er drauf, hat er Rückschläge verkraftet. In der jetzigen Situation ist kein Spieler gesetzt”, betont Krankl.

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