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Aufregung: Grünen-Funktionär forderte Moscheen und Muezzins

Mehr muslimische Kultur fürs Ländle, das war die Forderung.
Mehr muslimische Kultur fürs Ländle, das war die Forderung. ©APA, Facebook
Alles andere als erfreut zeigt man sich bei der Landespartei über diese "Einzelmeinung". Inzwischen ist der Funktionär zurückgetreten.

Weniger Zusammenarbeit mit dem Vatikan und der katholischen Kirche, dafür mehr Moscheen und Imame um die Integration zu fördern? Ein betreffendes Posting in der Kommentarfunktion von Facebook sorgt derzeit für Aufregung. Der Grund: Der Verfasser Matthias S. ist in den Reihen der Grünen kein Unbekannter. Auch vonseiten der politischen Mitbewerber hagelt es daher Kritik.

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Kritik am Kommentar

Die Freiheitlichen sehen in dem Kommentar die "falsche Toleranz in der Integrationspolitik" und einen Angriff auf christliche Werte und Traditionen. Doch auch in den Reihen der Volkspartei kann man auf Anfrage aufgeregter Bürger mit der Forderung wenig anfangen.

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Grüne: Nicht Parteilinie

Vonseiten der Grünen distanziert man sich auf VOL.AT-Anfrage vom betreffenden Kommentar. "Beim Posting handelt es sich um eine Privatmeinung eines Mitarbeiters, sie entspricht natürlich überhaupt nicht der Parteilinie. Die betreffende Person war gerade erst seit kurzem im Ausmaß von 10 Stunden pro Woche als Unterstützung während des Wahlkampfs beschäftigt", betont Landesgeschäftsführerin Jessica Bösch gegenüber VOL.AT. Das Dienstverhältnis habe man zwischenzeitlich einvernehmlich beendet.

Vorstand der Bildungswerkstatt

Dennoch, dies war nicht die einzige Verbindung zu den Grünen. S. war seit Dezember 2017 bis zu diesem Wochenende als gewähltes Vorstandsmitglied der Grünen Bildungswerkstatt (GBW) Vorarlberg geführt. Seit Juni sei er laut Eigendarstellung ebenfalls für die Grüne Bildungswerkstatt in Wien im Projektmanagement tätig. Auch für die Gewerkschaftsfraktion Gemeinsam UG (Unabhängige und Grüne) war er zumindest ein halbes Jahr in der Außenkommunikation tätig.

Aus Vorstand ausgeschieden

Am Montag war S. auf der Seite der Bildungswerkstatt nicht länger als gewähltes Vorstandsmitglied geführt. Auf seinem privaten Facebookprofil führt er sich selbst jedoch (noch) als Vorstandsmitglied der GBW Vorarlberg. Aufgrund des Kommentars habe man die Zusammenarbeit beidseitig aufgelöst, bestätigt Bildungswerkstatt-Obfrau Antje Wagner. Der Kommentar spiegle nicht die Meinung der Bildungswerkstatt wider. S. war für VOL.AT bislang nicht zu erreichen.

(Red.)

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