Aufbruch- und Endzeitstimmung

Der FC Lustenau gastiert bei Österreichs ältestem Verein, der FC Dornbirn beim Fix-Absteiger.

Es gibt immer ein zweites Mal. Dies gilt am Wochenende für den FC Lustenau. Am 9. Juni 2001 schickten die „Blau-Weißen“ Österreichs ältesten Fußball-Klub, die Vienna, in die Drittklassigkeit. Acht Jahre lang war die Hohe Warte nun Schauplatz von Regionalliga-Fußball, heute feiert das altehrwürdige Stadion sein Comeback im Profigeschäft. Der Gegner? Heißt wieder FC Lustenau. “Wir waren damals klar überlegen”, erinnert sich Eric Orie, seinerzeit noch als Spieler im FCL-Dress und heute nun für die “VN” als ADEG-Liga-Experte im Einsatz. “Zu Hause haben wir das Relegationsspiel 3:0 gewonnen, dann auf der Hohen Warte nach 3:1-Führung 3:3 gespielt – ohne viel Probleme.” Auf einen problemlosen Abend hofft heute auch der jetzige FCL-Coach Nenad Bjelica. Sein einziges Sorgenkind ist Torhüter Christian Dobnik, weshalb er mit Pavao Pervan und Marko Jovanovic beide Ersatztorhüter mitnahm. Die Zielsetzung ist klar: Drei Punkte sind gegen den Aufsteiger eingeplant, auch wenn mit Mario Mijatovic der “Sturmriese” fehlt.

Aufwärtstrend

Bereits im letzten Match hat Dornbirn-Coach Armand Benneker einen Aufwärtstrend in der Mannschaft erkennen können. Daran soll heute angeküpft werden. Dabei wünscht sich der Trainer, dass die Arbeit, die unter der Woche geleistet wurde, im Spiel umgesetzt werden soll. “Jeder Einzelne muss sich im Training Schritt für Schritt verbessern. Nur so werden wir auch im Match kompakter und stabiler. Bis jetzt sind wir auf dem richtigen Weg”, erklärt der Holländer. Sein größter Wunsch ist es, dass sein Team heuer hinten erstmals zu Null spielt. Ob FCD-Torschütze Thomas Stadler diesmal in Wien gegen den bereits feststehenden Fixabsteiger Austria Amateure von Beginn an spielen wird, ließ Benneker noch offen.

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