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Auf Weiterbildung setzen

Auf Weiterbildung setzen, solange man den Job noch nicht verloren hat. Auf neue Schienen stellen will die Arbeiterkammer das berufliche Weiterbildungsangebot in Vorarlberg.

Vor allem sieht
dieser Ansatz vor, dass Weiterbildung künftig möglichst noch
betrieben werden sollte, so lang man in Beschäftigung steht – also
primär als Prophylaxe gegen den Verlust des Arbeitsplatzes. Präsident
Josef Fink: “Heute steht der weitaus überwiegende Teil des
einschlägigen Angebotes Jenen zur Verfügung, die sich wieder für
einen Arbeitsmarkteinstieg qualifizieren müssen – und ein
vergleichweise winziger Teil Jenen, die Weiterbildung als Strategie
zum Erhalt des Arbeitsplatzes und zur ,Beschäftigbarkeit’
praktizieren.” Hier spricht sich Fink auch für eine Neuverteilung der
Mittel aus. Denn allein dem AMS stehen heute im Jahr 8 Mrd. S für
arbeitsmarktpolitische Förderungsmaßnahmen zur Verfügung.
Fink fordert außerdem, bei der Weiterbildung von der heute
praktizierten Objektförderung (an WIFI, Volkshochschule, . . .) hin
zur Subjektförderung umzustellen: Also auf den Förderungsnehmer, dem
man für seine Bereitschaft auch (finanzielle) Anreize zugestehen
müsse. Last not least will die Arbeiterkammer – in ihrer Rolle als
Konsumentenschützerin – auch bei den Weiterbildungsanbietern so etwas
wie ein Qualitätsgütesiegel einführen. “Weil, selbstverständlich auch
unter den über 100 Anbietern im Ländle, zu viele Scharlatane an
diesem Kuchen mitnaschen”, kritisierte Fink.

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