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Auf Hannibals Spuren . . .

Alpenüberquerung
Alpenüberquerung ©armin malojer
Au (VN) Alpenüberque­rungen sind im Trend – seit der legendärsten Traversierung, nämlich der von Hannibal mit seinen Elefanten im Jahr 218 vor Christus, hat sich viel geändert.

Alljährlich pilgern tausende Wanderer über den Fernwanderweg E5, die „Via Alpina“ und andere Routen. Auf den Spuren des karthagischen Feldherrn waren im August auch zwei Wälder Wanderführer unterwegs: Mit zehn Gästen und insgesamt zwölf Hunden ging es in sechs Tagen vom Hochtannberg bis nach Vernagt im Schnalstal.

Mit zwölf Hunden

Die Alpenquerung war das bisher anspruchsvollste Projekt der beiden geprüften Hunde- und Wanderführer. Neben den organisatorischen Anforderungen wie Unterkünften und Transfers für die Gäste mussten natürlich auch die Hunde entsprechend versorgt werden. Nur mit einigem Verhandlungsgeschick und aufgrund allerbester Beziehungen zu den Hüttenwirten war es möglich, die gesamte Wandergruppe jeweils termingerecht und komfortabel unter „Dach und Fach“ zu bringen.

Die Truppe war bunt gemischt: Die 25-jährige Einzelhandelskauffrau Jessica aus Kiel stiefelte mit ihrer Boxerhündin „Suri“ genauso über Stock und Stein wie die 65-jährige Pensionistin Iris aus Berlin, die von ihrem treuen Terrier „Costa“ aufopfernd bewacht wurde. Auch die Zahnhygienikerin Christl aus Mellau mit dem Labrador-Mischling „Nero“ oder ihre Freundin Christiane, Wirtin von „Naze‘s Hus“, mit ihrem Australian Shepard „Rio“, zeigten sich von dem Alpen-Abenteuer begeistert. Das einzige Paar waren die zwei Patentanwälte Inge und Adreas aus München  auch ihre Mischlingshündin „Riccioli“ hielt tapfer durch.

Beim „Ötzi“ zu Besuch

Bis zu acht Stunden war man  inklusive gemütlicher Pausen an einigen Aussichtspunkten  täglich unterwegs, da mussten schon einige Blasen und auch kleinere Blessuren an Hundepfoten behandelt werden. Jeder Tag brachte neue Perspektiven, neue Panorama-Ausblicke  der nicht nur höhenmetermäßig „höchste Punkt“ war sicher am Similaun:

Ganz in der Nähe des „Ötzi“-Fundorts überquerte die Gruppe die Grenze nach Italien, die letzte Nacht wurde in einem original Südtiroler Bauernhof noch gefeiert und die große Reise analysiert, ehe es tags darauf mit dem Bus zurück nach Au ging.

Große Herausforderung

„Es war schon eine große Anspannung, wir wussten nicht genau, was auf uns zukommt“, bekannte der Auer Christoph Rüscher, im Zivilberuf Heizölhändler, erleichtert, „aber in Summe hat alles perfekt geklappt, auch das Wetter war super. Ich denke, es war für Mensch und Hund ein unvergessliches Abenteuer“. Partner Erwin ergänzt: „Es war auch für die Hunde teilweise eine Herausforderung, aber alle sind gut durchgekommen. Das war sicher nicht das letzte Mal, dass wir die Überquerung gemacht habe. Wir tüfteln bereits an einigen Routenvarianten und haben auch noch ein paar andere Ideen im Kopf!“

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