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Auf den Spuren von Vater Rene und Onkel Frank

Fabian Flatz ist auf dem besten Weg in die Fussstapfen von Vater Rene und Onkel Frank zu treten.
Fabian Flatz ist auf dem besten Weg in die Fussstapfen von Vater Rene und Onkel Frank zu treten. ©VOL.AT/Luggi Knobel
Altach. Der Name Flatz bürgt für Qualität. Altach Amateure-Kicker Fabian Flatz ist auf dem besten Weg in die Fussstapfen der beiden Torjäger zu treten.
Best of Fabian Flatz

 

 Sie sorgten vor allem in den 80er Jahren in der Vorarlberger Fußballszene für viel positives Aufsehen. Die Flatz-Brothers Rene und Frank sind heutzutage noch in aller Munde, wenn es um beeindruckende Tore oder phantastische Spielzüge geht, wird oft von den beiden Ausnahmekönnern gesprochen. Rene war oftmals Torschützenkönig in der damaligen qualitativ hochstehenden Vorarlbergliga und sein Bruder Frank zählte vor allem bei den Klubs IG Dornbirn/Bregenz und dann später unter Erfolgscoach Alfons Dobler zu den Altacher Zeiten in der zweiten Bundesliga zu den allergrößten Kickern des Landes. Frank Flatz spielte zusammen mit dem jetztigen Grödig-Coach Adi Hütter in Altach und glänzte durch Torjäger-Qualitäten und Spielwitz. Rene zeigte in Rankweil, Feldkirch, Eschen und Frastanz oft zusammen mit Partner Franz Minoretti in der Offensive seine Klasse.

Nun ist der Sohn von Rene, Fabian trotz seines noch lange nicht erreichten Höhepunkt drauf und dran in die Fussstapfen von Rene und Frank zu treten. Der 20-jährige Offensivkünstler fühlt sich im zweiten Jahr beim SCR Altach pudelwohl und hat im Herbstdurchgang mit fünf Treffern am meisten Tore für die SCRA-Fohlentruppe erzielt. Aber nicht nur als Torschütze auch oft als auffälligster Akteur auf dem Spielfeld ist „Fabi“ aufgefallen. Die steile Karriere wurde ihm höchstwahrscheinlich schon in die Wiege gelegt, aber das Limit ist noch nicht erreicht. Die Latte von Rene und Frank liegt zwar hoch, doch Fabian kann dieses Ziel auf alle Fälle erreichen. Schon in Altenstadt und Rankweil hat Fabian Flatz großartig gespielt und Altach hat das Talent nun seit eineinhalb Jahren unter Vertrag genommen.

So einen Entwicklungsschub hat am Anfang Altach Trainer Peter Jakubec ihm erst gar nicht zugetraut. „Er ist ein sehr lästiger Spieler ist variabel im Mittelfeld und Angriff einsetzbar. Die Schnelligkeit und das große Kämpferherz sind weitere Trumpfkarten. Auch läuferisch hat er sich verbessert, hat seinen eigenen Stil und hat eine unglaubliche Einstellung zum Fußball“, analysiert Coach Peter Jakubec den kometenhaften Aufsteiger Fabian Flatz vom Herbst.  Einzig die Sicherheit und Ruhe am Ball fehlt „Fabi“ noch. „Mein Vater und Onkel waren beide sehr gute Fußballer, aber genau das spornt mich zusätzlich noch an“, so Fabian Flatz. Sein großes Ziel ist in weiterer Folge eine Profikarriere. „Die jetzige Position im Angriff liegt mir. Die vielen Einheiten mit den Profis haben mich weitergebracht“, weiß Flatz. Die ersten Einsätze bei den Profis waren für die ersten Erfahrungen ausgesprochen wichtig. Bei den Fohlen hat er sich inzwischen trotz des großen Kaders ein Stammleibchen erkämpft. Im Frühjahr will sich Flatz weiterhin verbessern und für Furore sorgen. Allerdings rückt der Sport einwenig in den Hintergrund: Der Abschluss der Ausbildung an der HTL Bregenz steht unmittelbar bevor: „Fabi“ absolviert einen Aufbaulehrgang für Automatisierungstechnik. Sein Cousin Matthias (Sohn von Frank) spielt in der heimischen AKA-U-18-Mannschaft.     

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