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Auf den Erfolg fokussiert

Der 3D-Versuchsaufbau bei Entner Electronics
Der 3D-Versuchsaufbau bei Entner Electronics ©VOL.AT/Klaus Hartinger
Entner Electronics in Sulz hat sich auf Kamera-Hard- und Software spezialisiert. Sogar im Weltraum ist ein Produkt aus dem Unternehmen unterwegs.

Von: Michael Steinlechner

Der „Versuchsaufbau“ ist einfach gehalten: ein Teller mit getrockneten Chili-Schoten darauf, ein kleine elektronische Leiterplatte zwischen den roten Winzlingen sowie ein Zahnarzt-Instrument. Auf einem Stativ sind darüber zwei Kameras angebracht und eine Computerplatine. Dahinter steht ein Bildschirm, auf dem ein verschwommenes Bild zu sehen ist. Aus einer Schachtel holt Thomas Entner 3D-Brillen und reicht diese an die Besucher weiter. Nach dem Aufsetzen der Sehhilfen ist auch das Bild auf dem Fernseher nicht mehr verschwommen. Eine kurze Eingewöhnungszeit reicht und schon sind ganz klar die Chili-Schoten zu erkennen – in 3D. Der Gründer von Entner Electronics in Sulz nimmt das Zahnarzt-Instrument in die Hand und bewegt dieses zwischen den Schoten hin und her. Auf dem Bildschirm ist durch die dreidimensionale Darstellung genau zu erkennen, bei welcher Chili-Frucht und in welcher Höhe sich die Spitze des Werkzeugs gerade befindet.

Das Experiment hat zwar nur wenig mit der tatsächlichen Anwendung des von Entner Electronics entwickelten Systems zu tun. Es lässt sich allerdings nachvollziehen, wie die Nutzung in der Praxis aussieht. Dabei sind die beiden Kameras nicht auf Chili-Schoten, sondern auf das Gebiss eines Patienten gerichtet. Und die 3D-Brille hat der Zahnarzt auf der Nase. Über den Bildschirm kann der Mediziner dann komfortabel sehen, an welcher Stelle er gerade mit seinem Instrument hantiert. Die dreidimensionale Darstellung ist wichtig, um genau arbeiten zu können. „Der Vorteil für den Zahnarzt ist, dass er entspannt auf den Bildschirm schauen kann. Er muss sich nicht verrenken, um unterschiedliche Stellen im Mund sehen zu können“, erläutert Thomas Entner.

Doch die Produkte mit 3D-Technologie sind bei Entner derzeit eher eine Nische. Herkömmliche Kameras machen den weitaus größeren Teil des Portfolios aus. Diese kommen in den unterschiedlichsten Gebieten von der Industrie bis hin zur Medizin zum Einsatz. Produziert wird in den meisten Fällen nicht für den Endkunden. So wird beispielsweise die 3D-Kamera für Zahnärzte an Unternehmen geliefert, in denen die Technik von Entner Electronics noch in ein entsprechendes Gehäuse verpackt und dann verkauft wird. Dies ist auch beim Hauptgeschäftsfeld der Firma der Fall: Kameras als Lesehilfen für Sehbehinderte.

Die ganze Geschichte lesen Sie in der NEUE am Sonntag.

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