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Auf dem Weg zum "ölfreien" Walsertal

Im Biosphärenpark gibt es genügend Biomassereserven.
Im Biosphärenpark gibt es genügend Biomassereserven. ©Harald Hronek

(amp) Auch wenn es utopisch klingt, aber derzeit wächst jährlich im Großen Walsertal so viel Energieholz nach, dass damit alle Gebäudeim Biosphärenpark beheizt werden könnten. Bis 2020 sollen laut den Vorstellungen des e5-Teams im Biosphärenpark alle 330 noch bestehenden Ölheizungen auf erneuerbare Energieträger umgestellt werden und damit das Große Walsertal zur ersten heizölfreien Region machen.
“Es gibt mehrfache Gründe, den Ölkessel gegen eine moderne Biomasseverbrennungsanlage auszutauschen, sei es das Alter des Ölbrenners, eine anstehende Reparatur, die neuen innovativen Technologien, steigendes Umweltbewusstsein, regionale Wertschöpfung oder einfach die immer höher werdende Ölrechung”, sagt der Thüringerberger e5-Pionier Albert Rinderer.

Informationsmappe
Eine e5-Projektgruppe unter der Leitung von Karl Studer möchte dieses Nachdenken und Planen mit einer neu zusammen gestellten Informationsmappe unterstützen. Unterstützung soll in weiterer Folge ein Kümmerer aus dem e5 Team in jeder Gemeinde bieten und den Weg bis zum Rauswurf des Ölkessels begleiten und erforderliche Hilfestellung anbieten.
Die Informationsmappe “Öl raus – Ölfreies Walsertal” gibt es für alle Neugierigen und Interessierten ab Ende Mai gegen eine Schutzgebühr in den Gemeindeämtern des Großen Walsertales. Die Schutzgebühr wird nach erfolgreicher Umsetzung gemeinsam mit der Gemeindeförderung von 500 Euro für den Umstieg auf Biomasse und dem “Ölraus-Gutschein” von 250 Euro wieder zurück bezahlt.

Dorfstraße Gemeindezentrum,Thüringerberg, Austria

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