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Auer Ur-Alp ist Älpler-Mekka

Peter Ritter (r.) lädt morgen nicht nur die Älpler zum Alpabtriebsfest bei der Ur-Alp ein.
Peter Ritter (r.) lädt morgen nicht nur die Älpler zum Alpabtriebsfest bei der Ur-Alp ein. ©stp
Passende Ouvertüre zum anstehenden 10-Jahr-Jubiläum der urigen Gastwirtschaft.

Au. (stp) Seit Peter Ritter in sein vielfältiges und originelles Veranstaltungsangebot in und um seine Ur-Alp in Au auch den Alpabtrieb aufgenommen hat, mauserte sich Au zum Mekka der Älpler.

Optimaler Standort

Der Erlebnisgasthof mit den umliegenden Wiesen hat sich als optimaler Standort für ein derartiges Älplerfest erwiesen. Im Mittelpunkt stehen natürlich die Herden der Auer Landwirte, für die hier Endstation ist, aber auch viele Älpler und Treiber kehren – wenn sie ihr Vieh in anderen Wälder Gemeinden abgeliefert haben – zum Feiern nach Au zurück, denn um 20 Uhr geht es erst richtig los, wenn Igor und seine Oberkrainer zum Älplertanz aufspielen.

Ab 9 Uhr „Betrieb”

Die ersten Herden werden ab 9 Uhr erwartet, andere, mit weiteren Anmarschwegen, werden im Laufe des Vormittags eintreffen. Um 10.30 Uhr beginnt der Frühschoppen, bei dem die „Original Williams Musikanten” und der „Schellerclub Bergfründä” für Unterhaltung sorgen werden. Nicht nur für die Älpler, die hier den Alpsommer abschließen, ist der Alpabtrieb in Au ein Erlebnis, auch Urlaubsgäste haben die seltene Gelegenheit, Älplertradition hautnah zu erleben. Und da Wetterprognosen spätsommerliches Schönwetter verheißen, darf im Verlauf des Tages wieder mit dem Ansturm Tausender Gäste gerechnet werden.

Durch Zufall entstanden

Für den innovativen Gastronomen, dessen Erlebnisgasthof Ur-Alp vor zehn Jahren eher durch „Zufall” entstanden ist, wird der Alpabtrieb zur Ouvertüre für einen besonderen Spätherbst, der vom 15. bis 17. November als Höhepunkt das 10-Jahr-Jubiläum zu bieten hat. Highlights gibt es aber schon zuvor mit dem Volksmusikabend am 21. September, zu dem die „Tiroler Wirtshausmusi” unter Gustl Retschitzegger aufspielen wird, dem Tanzabend mit den „Pandoramen” am Nationalfeiertag (26. Oktober) und der CD-Präsentation von „Bergwind” im November.

Ur-Alp-Jubiläum einlädt

Und wenn Peter Ritter im November zum Ur-Alp-Jubiläum einlädt, wird man wohl auch daran erinnern, wie diese Erlebnis­gastronomie überhaupt entstanden ist. Ursprünglich wollte der Wirt des Damülser Schwartenstadls nämlich nur eine kleine Kapelle zum Gedenken an seinen tödlich verunglückten Sohn errichten – fand dafür aber keinen Standort. Deshalb kaufte er kurzerhand das Grundstück an der L 200 und plante gemeinsam mit Johann Muxel gleich noch die Ur-Alp, neben der jetzt die Kapelle steht.

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