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Auch Erwerbstätige suchten Hilfe bei Vorarlberger Sozialverein dowas

Peter Brunner – Geschäftsführer
Peter Brunner – Geschäftsführer ©VOL.AT/Paulitsch
Der Bregenzer Sozialverein dowas hat 2019 im Rahmen der Mindestsicherung mit 963 Menschen um 13 Prozent weniger Klienten betreut als im Jahr zuvor (1.109 Klienten).

Dies sei aber keine Folge der gesunkenen Zahl an Mindestsicherungsbeziehern, sondern einer veränderten Besucherstruktur in der Notschlafstelle, so der Verein in einer Aussendung. Die dowas-Beratungsstelle vermeldete nur um knapp drei Prozent weniger Klienten - rund ein Drittel davon Menschen mit Erwerbseinkommen.

Eigentlich habe man wegen der sinkenden Zahl von Mindestsicherungsbeziehern in Vorarlberg damit gerechnet, dass deutlich weniger Menschen die Beratungsstelle aufsuchen würden, erklärte der Verein. Den Grund dafür, dass die Zahl der Hilfesuchenden nur schwach gesunken ist, vermutet man bei dowas darin, dass Bezieher von Mindestsicherung auch nach Aufnahme einer Erwerbsarbeit oft in prekären finanziellen Verhältnissen mit Unterstützungsbedarf blieben, weil die unteren Erwerbseinkommen nicht existenzsichernd seien.

3.170 Nächtigungen in Notschlafstelle

In der Notschlafstelle des Vereins wurde mit 60 Besuchern weniger ein Rückgang von 20 Prozent verzeichnet, allerdings stehen dem "rekordverdächtige" rund 3.170 Nächtigungen gegenüber (2018: 2.735). Dies liegt nach Angaben des Vereins daran, dass einige Langzeitbesucher mehr Nächtigungen und Beratungskapazitäten in Anspruch nahmen und dadurch auch andere Besucher verdrängten - was auch zum deutlichen Rückgang der im Rahmen der Mindestsicherung betreuten Klienten führte. "Ausschlaggebend für diese Entwicklung dürfte die Verschlechterung der Situation am Wohnungsmarkt für stark belastete Personen sein", vermutete man bei dowas. Für das laufende Jahr beobachtet der Verein - bedingt durch die Corona-Krise - bereits jetzt eine deutliche Verschärfung.

(APA)

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