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ATX weiterhin massiv unter Druck

Die Wiener Börse präsentierte sich heute, Dienstag, am Nachmittag bei gutem Volumen weiterhin massiv unter Druck. Der ATX wurde um 14.15 Uhr mit 2.456,99 Punkten errechnet, das ist ein sattes Minus von 128,14 Punkten bzw. 4,96 Prozent. Zum Vergleich: DAX/Frankfurt +0,52 Prozent, FTSE/London +1,23 Prozent und CAC-40/Paris +1,80 Prozent. 80 Milliarden vernichtet

Das bisherige Tageshoch verzeichnete der ATX kurz nach Handelsstart bei 2.601,83 Punkten, das Tagestief lag um etwa 10.30 Uhr bei 2.385,37 Einheiten.
Der ATX Prime notierte mit einem Minus von 6,25 Prozent bei 1.103,40 Zählern.

Um 14.15 Uhr notierten im prime market vier Titel mit höheren Kursen, 51 mit tieferen und einer unverändert.
In zwei Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis dato wurden im prime market 14.867.911 (Vortag: 8.480.788) Stück Aktien umgesetzt (Einfachzählung) mit einem Kurswert von rund 368,231 (264,34) Mio. Euro (Doppelzählung). Umsatzstärkstes Papier ist bisher Erste Group mit 1.618.509 gehandelten Aktien, was einem Kurswert von rund 100,65 Mio. Euro entspricht.

Der ATX setzte im Verlauf seine jüngste Talfahrt fort. An den europäischen Leitbörsen gab es hingegen eine leichte Stimmungsaufhellung und die Märkte präsentierten sich in freundlicher Verfassung.

Zum Wochenstart stürzten die Börsen noch weltweit ab.

Die teilweise extremen Kursbewegungen am heimischen Markt könnten auch durch derivative Produkte wie Zertifikate verstärkt worden sein, hieß es im Handel.
Bei einigen Zertifikaten wurden die sogenannten “Knock-Out”-Barrieren überwunden und die entsprechenden Zertifikate wurden dadurch wertlos, sagte ein Händler.

Erneut am Ende des Kurszettels standen die Immobilienwerte Immoeast und Immofinanz, nachdem die Titel bereits am Montag um jeweils 20 Prozent abgerutscht waren.
Immofinanz brachen massiv um 33,33 Prozent auf 1,30 Euro ein. Immoeast sackten um 23,20 Prozent auf 1,39 Euro ab.

Gestern ist der langjährige Immofinanz-Konzernchef Karl Petrikovics zurückgetreten. Weitere Unternehmensnachrichten sind nicht bekannt. Stark unter Verkaufsdruck standen auch wieder Raiffeisen International mit minus 11,27 Prozent auf 40,15 Euro.
Finanzvorstand Martin Grüll hat bei einer Investorenkonferenz in London seine Ergebnisprognose abermals bekräftigt.
“Dass die Raiffeisen ihre Ergebnisschätzung bekräftigte, interessiert offenbar keinen”, zeigte sich ein Händler überrascht. Die fundamentale Seite werde aktuell ignoriert.

Vor Börsenstart hat hingegen Erste-Group-Chef Andreas Treichl das Gewinnziel für 2008 zurückgenommen. Erste Group-Aktien fielen um 3,78 Prozent auf 31,58 Euro. Die Kursabschläge gingen erneut quer durch alle Branchen.

Zweistellige Verluste mussten auch Warimpex, ECO Business, UNIQA, Conwert, AT&S, Palfinger, Sparkassen Immo, Andritz, CA Immo Anlagen und Christ Water hinnehmen.
“So eine Entwicklung habe ich noch nicht erlebt”, sagte ein Aktienhändler angesichts der Krisenstimmung an den Aktienbörsen. Ein Ende der Börsenkrise sei vorerst nicht absehbar.

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