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Atomwaffen: Proteste in London

Auf einem 70 Meter hohen Schiffskran in der Themse begannen am Dienstag vier Mitglieder der Umweltschutzorganisation Greenpeace einen Protest gegen die Modernisierung britischer Atomwaffen.

Premierminister Tony Blair sei offenbar „verliebt“ in Massenvernichtungswaffen, hieß es in Anspielung auf den Irak-Krieg auf einem Spruchband. Die Aktion soll bis zur Abstimmung im Parlament über die vollständige Modernisierung des Trident-Atomwaffensystems am Mittwochabend dauern.

Gegen die Pläne haben sich auch etliche Abgeordnete der regierenden Labour Party ausgesprochen. Ihr stellvertretender Führer im Unterhaus, Nigel Griffiths, war am Montag aus Protest zurückgetreten. Der Vorsitzende der oppositionellen Konservativen, David Cameron, hat der Regierung Unterstützung zugesagt. Blair hält die Erneuerung der U-Boot-gestützten Nuklearraketen für 20 Milliarden Pfund (29,3 Mrd. Euro) zum Schutz des Landes vor zunehmender Bedrohungen für erforderlich.

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