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Atomgespräche zwischen USA und Nordkorea

Erstmals seit dem Durchbruch bei den Sechs-Nationen-Verhandlungen über das nordkoreanische Atomprogramm sind die USA und Nordkorea wieder zu direkten Gesprächen zusammengekommen.

Die Kontakte seien in New York aufgenommen worden, sagte US- Chefunterhändler Christopher Hill, am Dienstag. Dabei ließ er offen, wann die Treffen begonnen hatten.

Zu Gerüchten, denen zufolge er zur Zeit eine Reise nach Nordkorea erwäge, sagte Hill, entsprechende Pläne seien noch nicht vollendet. Für die Zeit vor der nächsten Verhandlungsrunde in Peking im November sei jedoch „eine Intensivierung des diplomatischen Programms und der US-nordkoreanischen Kontakte“ geplant.

Ein südkoreanischer Vertreter hatte zuvor gesagt, Hill ziehe eine Reise nach Nordkorea in Erwägung. Die südkoreanische Presse berichtete, der Besuch könne noch im Oktober stattfinden.

Am 19. September war bei den Sechs-Nationen-Gesprächen erstmals seit zwei Jahren ein größerer Durchbruch erzielt worden. In der gemeinsamen Erklärung sagte die nordkoreanische Führung zu, auf militärische Atomprogramme zu verzichten, erneut dem Atomwaffensperrvertrag beizutreten und internationale Inspektionen seiner Atomanlagen zuzulassen. Im Gegenzug erkannten die anderen Verhandlungsteilnehmer Nordkoreas Forderung nach friedlicher Nutzung der Atomenergie an und sagten Energielieferungen und Wirtschaftshilfe zu.

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