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Atombombe, Wasserstoffbombe, ...

Nach dem Einsatz von Atombomben gegen Hiroshima und Nagasaki 1945 kannte die Welt die zerstörerische Kraft von Kernwaffen.

Am 1. November 1952 – also vor 50 Jahren – zündeten die USA die erste Wasserstoffbombe, deren Sprengkraft 500 Mal stärker war als die Plutonium-Bombe von Nagasaki. Mitte der 60er Jahre wurde dann die erste Neutronenbombe entwickelt.

Die ersten ATOMBOMBEN bestanden aus angereichertem Uran oder waffenfähigem Plutonium. Bei der Explosion werden die schweren Atomkerne gespalten und dabei Neutronen freigesetzt – das sind elektrisch neutrale Elementarteilchen im Kern des Atoms. Diese Neutronen wiederum prallen auf andere Kerne und spalten diese. Diese verheerende Kettenreaktion setzt innerhalb von Millionstel-Sekunden ungeheure Energien frei und lässt Temperaturen von mehreren Millionen Grad entstehen.

Bei der WASSERSTOFFBOMBE entsteht die verheerende Explosion nicht durch die Spaltung schwerer Atomkerne sondern durch die Fusion leichter Atome. Der physikalische Prozess entspricht der „Verbrennung“ von Wasserstoff zu Helium auf der Sonne, bei der gewaltige Energien in Form von Gamma-, Licht- und Wärmestrahlung frei wird. Diese tötet Menschen und zerstört alles Umliegende.

Eine NEUTRONENBOMBE wirkt fast nur durch ihre Neutronenstrahlung, die große biologische Schäden hervorruft. Sie zerstört also weder Waffen noch Gebäude, aber alles Leben im Umkreis von etwa 1200 Meter – so weit reicht die tödliche Strahlung.

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