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"Atlantis"-Start wieder verschoben

Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat den Start des Space Shuttle "Atlantis" erneut verschoben. Die NASA begründetet dies mit technischen Problemen bei der Flugvorbereitung.

Es habe Schwierigkeiten mit den drei Kraftstoff-Zellen gegeben, die den elektrischen Strom liefern. Nun hofft die NASA auf einen Start am Donnerstag.

Die „Atlantis“ sollte nach mehreren Terminverschiebungen am Mittwoch um 12.28 Uhr Ortszeit (18.28 MEZ) starten. Die Wetteraussichten galten als gut. Das Shuttle soll mit sechs Astronauten an Bord zur 400 Kilometer entfernten Internationalen Raumstation ISS reisen.

Die NASA steht unter Zeitdruck, weil der Start der russischen „Sojus“-Raumsonde mit der neuen ISS-Langzeitbesatzung und einer Weltraumtouristin bevorsteht. Ursprünglich sollte die russische Rakete am 14. September starten. „Wenn der Shuttle zwischen dem 6. und 8. September startet, dann fliegt die Sojus am 18. September“, hatte am vergangenen Mittwoch der Leiter des Raketenbaukonzerns Energija, Nikolaj Sewastjanow, in Moskau gesagt. Der Vereinbarung zwischen NASA und Moskau nach wäre der Freitag der letzte mögliche Starttermin im September – sonst wird die US-Fähre wohl erst im Oktober oder später starten können.

Zunächst war das geplante Abheben des Shuttle am 27. August wegen eines Blitzeinschlags an der Startrampe verzögert worden. Dann wurde aus Furcht vor dem Tropensturm „Ernesto“ die „Atlantis“ vorübergehend sogar von der Startrampe abtransportiert.

Mit „Atlantis“ will die NASA die regulären Transportflüge zum Ausbau der ISS aufnehmen. Diese waren nach dem Unglück der Raumfähre „Columbia“ mit sieben Toten am 1. Februar 2003 unterbrochen worden. Im Juli war erstmals seit 2003 wieder eine Raumfähre, die „Discovery“, von Cape Canaveral gestartet und zwei Wochen später sicher zurückgekehrt. Nach insgesamt 16 Flügen soll bis 2010 der Ausbau der Internationalen Raumstation beendet sein.

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