ATB-Umsiedlung geht ins Finale

"Bis zum Sommer“ soll die Übersiedlung von den bisherigen Standorten der ATB Technologies in Rankweil und Hohenems an die neue Adresse im Millenniumpark Lustenau abgeschlossen sein.

Der Spatenstich für ATB in Lustenau war vor einem Jahr erfolgt, so DI Erwin Fritsch, Vorstand im ATB-Konzern von Mirko Kovats.

Wie Fritsch am Mittwoch anlässlich der Veröffentlichung der Konzernzahlen 2005 der ATB-Gruppe erklärte, wird mit dieser Umsiedlung der Bau von Standardmotoren endgültig Vergangenheit sein. „Dafür entwickeln wir in Lustenau, wo die Forschungs- und Entwicklungskernkompetenz für den Gesamtkonzern angesiedelt ist, gerade eine komplett neue Baureihe sogenannter Permanentmagnet-Motoren für die ATB-Gruppe. Diese Synchron- oder Permanentmagnet-Motoren verkörpern unseren Spezialmotorenbau, der die Fertigung von Standardmotoren ablöst“, erläuterte Fritsch.

Daneben tüfteln die Lustenauer ATB-Techniker gerade an der Entwicklung einer Elektronik für Spezialaggregate, z. B. Vakuumpumpen. Das für einen renommierten Vakuumindustrie-Kunden zu entwickelnde Produkt soll ab 2007 im Millenniumspark in Serienfertigung gehen. „Und unser Lustenauer F+E-Team ist auch federführend in ein Forschungsprojekt aus dem Automotive-Bereich eingebunden, das im Zusammenhang mit Brennstoffzellenautos zu sehen ist“, machte Fritsch deutlich, auf wie vielen „Forschungshochzeiten“ seine Experten tanzen.

Wie Fritsch auf Anfrage erklärte, hat ATB Technologies ihren Personalstand zwar gemessen an den beiden früheren Standorten auf nunmehr 60 zurückgeführt. „Wir sind parallel jedoch schon wieder am Rekrutieren, wollen uns vor allem mit Universitäts-Absolventen und sehr fachspezifischem Personal verstärken“, verwies Fritsch auf die am Standort Millenniumspark existenten Kapazitäten von bis zu 150 Mitarbeitern. Der Standort sei jedenfalls schon heute „restlos ausgelastet“.

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