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Astronomischer Frühling beginnt spätwinterlich

Auch zum astronomischen Frühlingsbeginn herschen in Vorarlberg noch winterliche Verhältnisse.
Auch zum astronomischen Frühlingsbeginn herschen in Vorarlberg noch winterliche Verhältnisse. ©VN/Steurer
Der Start in den Frühling verläuft dieses Jahr holprig. Zwar sind ab Mittwoch die Tage bis zum Herbstbeginn endlich wieder länger als die Nächte, aber das Wetter will noch nichts vom Frühling wissen.
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Der astronomische Frühling beginnt am Dienstag, dem 20. März, um exakt 17:15 Uhr MEZ. An diesem Tag wird das sogenannte Äquinoktium, die Tag-und-Nacht-Gleiche, erreicht. Auf
der gesamten Erde dauern Tag und Nacht dann genau 12 Stunden.

Das Datum sowie die exakte Uhrzeit des Frühlingsbeginns richten sich nach dem Sonnenstand: Die Sonne steht zu dieser Zeit am Äquator im Zenit, also senkrecht über dem Beobachter. Das heißt die Sonnenstrahlen treffen im 90-Grad-Winkel auf die Erdoberfläche. „Das ist jedes Jahr zwischen dem 19. und 21. März der Fall“, sagt UBIMET-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer.

Spätwinter statt Frühling

Zu Beginn des Frühlings am Dienstagabend zeigt das Thermometer verbreitet nur Temperaturen um den Gefrierpunkt und im Bergland fallen mitunter ein paar Flocken. Am ersten Frühlingstag, am Mittwoch, fällt besonders im Westen ein wenig Schnee, längere sonnige Phasen gibt es nur in der Osthälfte. „Bei Höchstwerten von -3 bis +5 Grad wollen aber nicht wirklich Frühlingsgefühle aufkommen“, so Spatzierer.

Der Donnerstag verläuft dann oft sonnig und der Dauerfrost geht auch im Bergland zu Ende, allerdings sorgt eine neue Front am Freitag vor allem im Westen wieder für etwas Schneefall. Nur in tiefen Lagen handelt es sich um Regen.

Am Wochenende ein Hauch von Frühling

Nach derzeitigem Stand dreht die Luftströmung am Wochenende auf südliche Richtung. Somit wird es generell wieder milder, verbreitet stellen sich Temperaturen über der 10-Grad-Marke ein. „In den Föhnregionen der Alpennordseite sind Höchstwerte von rund 15 Grad zu erwarten“, prognostiziert Spatzierer.

Ob sich dieser positive Trend auch in der Karwoche fortsetzt, ist hingegen noch ungewiss, auch Prognosen für das Osterwochenende sind rein spekulativ.

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