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Asthma durch Beifuß-Ambrosie

Eine neue, gefährliche Pflanzenart breitet sich jetzt auch in Vorarlberg aus - die Beifuß-Ambrosie. Sie kann heftige allergische Reaktionen hervorrufen. Beifußblättrige Ambrosie [.doc - 44KB]

Eine gefährliche Pflanze ist in Vorarlberg gesichtet worden. Die Pollen der Beifuß-Ambrosie zählen laut inatura-Pfl anzenexperte Klaus Zimmermann zu den stärksten Allergie-Auslösern. Sie können zu schweren heuschnupfenartigen Symptomen, ja sogar zu Asthma führen. Für eine Reaktion reichen bereits kleinste Pollenmengen aus.

Ihr Vorkommen in Norditalien und Südostfrankreich hat bereits deutliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit.

Nicht anfassen

In Vorarlberg gibt es bereits drei Fundorte der gefährlichen Beifuß-Ambrosie.

Der Experte gibt an, dass die ursprünglich aus Nordamerika stammende Pflanzenart im Ländle erstmals auf einer Schutthalde in Riefensberg gefunden wurde. Weiters wurde die Pflanze in zwei Gärten in Dornbirn-Haslach und -Rohrbach entdeckt.

Die Beifuß-Ambrosie sollte keinesfalls mit bloßen Händen angefasst werden, da Kontaktallergien auftreten könnten. Der Aufenthalt in blühenden Beständen ist jedenfalls zu vermeiden.

Klima fördert Ausbreitung

Begünstigend auf die Ausbreitung des ungebetenen Gastes wirkt die Klimaerwärmung. Häufigster Einschleppungsweg: verschmutztes Vogelfutter. So gelangt die Pflanze in die heimischen Gärten.

Auch durch die Verunreinigung von Futtermitteln und Getreide wird die Ausbreitung unterstützt. Einzelne Bestände der Pflanzenart können sich durch spontanen Samentransport – mit Wind und Fahrzeugen – entlang von Straßen ausbreiten. Wie in der Schweiz, Italien und Frankreich besteht auch in Österreich die Möglichkeit, dass sich die Beifuß-Ambrosie im Zuge der globalen Erwärmung etabliert und stark ausbreitet.

Funde melden

Um die Ausbreitung zu vermeiden, muss der Störenfried bereits in seiner frühen Einbürgerungsphase bekämpft werden. Die Experten rufen daher die Bevölkerung zur Mithilfe auf. Jedes gesichtete Exemplar der Beifuß-Ambrosie soll umgehend der inatura Dornbirn, Tel: 05572/23235, gemeldet werden.

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