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Astana weist Vorwürfe zurück

Rennstall verspricht Kooperation
Rennstall verspricht Kooperation ©APA (Archiv/epa)
Die Ermittlungen der französischen Staatsanwaltschaft gegen den Radrennstall Astana haben das Team um Tour de France-Sieger Alberto Contador "überrascht". "Das Team Astana hat nichts zu verbergen, seine Fahrer benutzen keine verbotenen Substanzen", beteuerte das kasachische Team. Man vertraue den "bereits gemachten oder noch zu machenden Analysen" eines Pariser Labors und wolle kooperieren.

Die Pariser Staatsanwaltschaft hatte am Dienstag einen Bericht der Sportzeitung “L’Equipe” bestätigt, wonach im Zusammenhang mit dem Antidopingkampf Untersuchungen gegen Astana und zwei weitere namentlich nicht genannte Teams eingeleitet wurden. Spritzen und Infusionsmittel, die während der Tour im Müll von Teams gefunden wurden, werden derzeit untersucht.

Unterdessen spuckt Contador hinsichtlich der Tour 2010 große Töne und zeigt sich erleichtert über den Weggang von US-Star Lance Armstrong. Der zweifache Tour-de-France-Sieger sagte der “L’Equipe”, er habe mit Blick auf die nächste Saison “vor niemandem Angst”. Der Spanier erlaubte sich auch einen Seitenhieb auf Ex-Teamkollege Lance Armstrong. “Andy Schleck bereitet mir deutlich mehr Sorgen”, sagte Contador auf die Frage, ob er Armstrong als größten Gegner im kommenden Jahr sehe.

Contador räumte allerdings ein, dass der Weggang von Armstrong vom kasachischen Astana-Team ihn von einer großen Last befreit habe. “Ganz ehrlich, ich konnte mir nicht vorstellen, eine solche Saison noch einmal zu fahren und vor allem noch eine Tour unter den selben Bedingungen (d.h. neben Armstrong im Team) zu absolvieren”, meinte der Madrilene.

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