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Asfinag will Geld von "Österreich"

Zeitung verschenkte Vignetten
Zeitung verschenkte Vignetten ©APA (Webpic)
Die Straßenbaugesellschaft Asfinag drängt im Streit um die offenen Zahlungen der Tageszeitung "Österreich" auf einen Gerichtstermin beim Handelsgericht. "Wir erhoffen uns noch in diesem Jahr einen Termin." Für einen größeren Posten an Autobahn-Vignetten, die "Österreich" für Werbezwecke verschenkte, ist die Tageszeitung laut Autobahngesellschaft noch rund 1,5 Mio. Euro schuldig.

“Österreich”-Herausgeber Wolfgang Fellner hatte in der Vergangenheit betont, er rechne in der Vignetten-Causa mit einer außergerichtlichen, gütlichen Lösung. Die Asfinag hätte selbst offene Rechnungen für Inserate bei “Österreich” gehabt. Im Gegenzug sei deshalb ein “Minimalbetrag” der Vignetten-Aktion noch nicht beglichen worden. In Summe habe “Österreich” Mautpickerl im Wert von 7,74 Mio. Euro auf Kommission gekauft.

Von einer gütlichen Einigung könne derzeit allerdings keine Rede sein, heißt es bei der Asfinag. Die Rechnungen für Medienkooperationen seien von der Asfinag vollständig und termingerecht bezahlt worden – sie hätten aber auch nichts mit den Zahlungen für die Vignetten zu tun. Der Autobahnholding ist es ein Rätsel, “wie Herr Fellner auf diese Verquickung kommt”.

Die Vignetten seien bereits mit Jahreswechsel ausgeliefert worden. Zunächst hatte Fellner auch normale Zahlungen getätigt, die ab März aber abgerissen bzw. die Beträge relativ klein geworden sind. Daraufhin habe der Mahnlauf begonnen, bis im Juni schließlich Klage eingebracht worden sei. Eine Begründung für die Nichtbegleichung der Rechnung habe man nicht bekommen.

Im Juli sei dann von “Österreich” noch ein kleiner Betrag bezahlt worden, so dass nunmehr 1,48 Mio. Euro offen seien. Um das Geld so bald wie möglich eintreiben zu können, drängt die Gesellschaft auf einen baldigen Verhandlungstermin.

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