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Arsen-Morde in NÖ: Prozess gegen 52-jährige Bogumila W. steht bevor

Arsen-Morde: Dreitägiger Prozess gegen 52-jährige Polin steht bevor
Arsen-Morde: Dreitägiger Prozess gegen 52-jährige Polin steht bevor ©APA
Ein Jahr später als ursprünglich angesetzt, landet in Krems der Fall der Arsen-Morde vor Gericht. Am 8. April soll drei Tage der Prozess gegen eine 52-jährige Polin, die beschuldigt wird zwei Männer mit Gift getötet zu haben, dauern.
Bei der Exhumierung
Gutachten belastet Angeklagte
Verdächtige zurechnungsfähig
Keine 3. Exhumierung

Der Fall der Arsen-Morde, der im Frühjahr 2012 für Aufsehen gesorgt hat, landet gut ein Jahr später vor Gericht. Eine 52-jährige Polin steht im Verdacht, zwei Männer mit dem Gift getötet zu haben. Sie muss sich ab 8.  April in einem dreitägigen Prozess wegen Mordes vor Geschworenen in Krems verantworten. Den Vorsitz wird Richterin Susanne Daniel führen. Zweiter Verhandlungstag ist der 10., ein Urteil soll am 11. April fallen, teilte das Landesgericht mit.

Aresen-Morde nun vor Gericht

Gegen die Frau war Mitte Jänner Anklage wegen zweifachen Mordes, Betrugs und Diebstahls erhoben worden. Neben 16 Zeugen werden in dem Verfahren auch ein psychiatrischer, ein chemischer und ein gerichtsmedizinischer Gutachter zu Wort kommen, so das Gericht. Im Falle einer Verurteilung droht der 52-Jährigen bis zu lebenslange Haft.

Die Polin soll nach Ansicht der Staatsanwaltschaft Krems den Wiener Herbert A. (68) und den Niederösterreicher Alois F. (61) schleichend mit Arsen vergiftet haben. Die Männer starben im Oktober 2010 bzw. im Februar 2011 in Spitälern in Wien bzw. Krems. Ins Rollen gekommen waren die Ermittlungen erst etwa ein Jahr nach dem ersten Todesfall durch die Anzeige einer Hinterbliebenen.

Angeklagte bestreitet Morde

Nachdem ein Gerichtsmediziner in einer Gewebeprobe einen um das 50-fache höheren Arsenwert als im Normalfall festgestellt hatte, wurde die Frau Ende März 2012 festgenommen und sitzt seither in U-Haft. Beide Leichen wurden exhumiert und toxikologisch untersucht, der Arsenverdacht bestätigte sich dabei.

Seine Mandatin bleibe dabei, mit dem Tod der Männer nichts zu tun zu haben, sagte Verteidiger Timo Gerersdorfer im Vorfeld des Prozesses zur APA. Die 52-Jährige, die “massive Suizid-Gedanken” geäußert habe, werde sich “nicht schuldig” bekennen. Der Anwalt merkte auch an, dass die Anklage ins Polnische übersetzt worden sei.

(Red./APA)

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