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"Armut in Österreich ist überwiegend weiblich"

Österreich - Frauenministerin Doris Bures sieht in der Bekämpfung der Armut, in Initiativen für mehr Beschäftigung und in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf die Schlüssel zur Gleichstellung der Frauen.

„Armut in Österreich ist überwiegend weiblich“, betonte die Ministerin am Donnerstag anlässlich ihres ersten offiziellen Besuches in Kärnten.

In Kärnten sind laut Bures etwa 91.000 Menschen armutsgefährdet, 57 Prozent davon Frauen. „Das höchste Risiko in die Armutsfalle zu tappen haben allein erziehende Mütter“, sagte die SPÖ-Politikerin vor Journalisten. In den vergangenen Jahren habe die Politik weggesehen, wenn die Armut gestiegen sei, übte Bures Kritik an der ehemaligen schwarz-orangen Koalition. Mit der Anhebung der Mindestpensionen und der bedarfsorientierten Mindestsicherung habe die jetzige Bundesregierung nun „richtige Entscheidungen“ getroffen.

Ein weiterer Schlüssel sei die Schaffung von 50.000 Kinderbetreuungsplätzen bis 2010. Bures sprach von „oberster Priorität“, sie habe sich vorgenommen, „nicht jahrelang Bedarfserhebungen zu machen“, kündigte die Ministerin an und versprach, „Defizite in diesem Bereich“ zu beseitigen.

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