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Armer Egger Bürgermeister

©VMH/ Annemarie Kaufmann
Ein sichtlich gezeichneter Bürgermeister Norbert Fink wurde auf einer Tragbahre vom Gemeindeamt in den "Kässtadl" befördert. Bilder 

Tatort Gemeindehaus Egg, Uhrzeit 11 Uhr 15. Bürgermeister Norbert Fink waltet seiner Amtsgeschäfte als plötzlich die Tür auffliegt. Unbarmherzig zerren die Egger „Muosmälknüllar” den Ahnungslosen aus seinem Regierungssitz, gnadenlos fallen langbeinige Krankenschwestern über ihn her. Seines Amtes enthoben findet sich Fink alsbald auf einer Tragbahre wieder. Über ihm wogende Busen und blitzende Instrumente. Nach mehreren Beruhigungsgaben und einer gezielten Holznarkose mittels Schnitzelklopfer, geht es dem Bürgermeister an den Kragen. Ein Messer wird gezückt. Mit bandagiertem Haupt, an Armen und Beinen gefesselt, muss Fink eine Herzoperation über sich ergehen lassen. Durchgeführt – wie könnte es anders sein – von Oberschwester Waltraud und ihren Gehilfinnen.

 Prinzenpaar Daniel und Jaqueline samt Hofstaat sehen dem Geschehen gelassen zu. Derart malträtiert verlässt Fink auf einer Bahre das Gemeindehaus und findet sich wenig später auf der L200 wieder. Laute Rufe, Autolärm und Böllerschusse holen den Erschöpften zurück in`s Leben. Jedoch erst ein ordentlicher Umtrunk im „Kässtadl” lässt den Entmachteten wieder zur Besinnung kommen. Es bleibt zu hoffen, dass Fink am Aschermittwoch wieder seines Amtes walten kann.

Annemarie Kaufmann

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