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Armani trug Olympisches Feuer

Modedesigner Giorgio Armani hat das Olympische Feuer am Sonntag über Mailands nobelste Einkaufsstraße getragen - beschwert sich über Farben seines Sportanzugs.

„Ich hätte ihn bestimmt nicht in diesen Farben entworfen“, sagte Armani über den orange-weißen Sportanzug, in dem er auf die Ankunft des Olympischen Feuers wartete. „Das sind keine winterlichen Farben. Sie sind irgendwie mexikanisch. Winterfarben wären Grün oder Blau“, sagte er der Nachrichtenagentur Reuters. Normalerweise ist Armani überwiegend in einem seiner schwarzen T-Shirts zu sehen. Sie gelten mittlerweile als Markenzeichen des Designers.

Das Feuer erreichte die Einkaufsmeile Via Montenapoleone mit einer Stunde Verspätung, da Proteste den Staffellauf erneut behinderten. Die Demonstrationen richten sich gegen den US-Konzern Coca-Cola. Ihm wird vorgeworfen, in einer Abfüllanlage in Kolumbien würden die Rechte von Angestellten missachtet. Armani zeigte sich von den Protesten ebenso wenig begeistert wie von dem Sportanzug. „Es gibt immer Proteste, egal ob Du etwas Gutes oder Schlechtes tust. Selbst wenn du etwas aus Benefiz-Gründen tust, sagen die Leute, Du würdest es machen, weil es Werbung ist.“

Das Olympische Feuer wird derzeit quer durch Italien nach Turin getragen, wo vom 10. bis 26. Februar die Olympischen Winterspiele stattfinden sollen.

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