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Arigona vor Rückkehr nach Österreich

Die Rückkehr der kosovarischen Familie Zogaj steht laut einem Bericht des "Kurier" unmittelbar bevor.

Die Familie Zogaj hat alle rechtlich relevanten Papiere für die legale Wiedereinreise nach Österreich eingereicht. Zurzeit prüft die zuständige Bezirkshauptmannschaft (BH) Vöcklabruck die Unterlagen. Entscheidet die BH positiv, könnte die Familie innerhalb weniger Tage einreisen, so Walter Deil von der Volkshilfe im Gespräch mit der APA.

Die Visa werden der Familie, die Mitte Juli in den Kosovo ausreisen musste, weil ihr kein Bleibrecht in Österreich gewährt wurde, von der Botschaft in Skopje ausgestellt. “Wir hoffen, dass das Verfahren ordentlich und sauber abgehandelt wird und dass die Familie zurückkehren kann”, sagte Deil. Die Reise werde wohl im Auto erfolgen, denn dann besäßen Mutter Nurije, Albin (9), Albona (10) und Arigona (18) Reisepässe, die das Queren der Landesgrenzen ermöglichen. Ausgereist waren die vier per Flugzeug, weil sie eben keine Ausweise hatten.

Der Familie gehe es soweit gut, aber es sei die Anspannung da, “können sie wirklich zurück oder nicht”, berichtete Deil. Die Beantragung der Visa war nun möglich, weil Mutter Nurije von ihrem Mann im Kosovo geschieden wurde und ihr die Obsorge über die beiden minderjährigen Kinder übertragen wurde. Die beiden sollen wie Arigona mittels Schülervisum zurückkommen. Nurije Zogaj hat aufgrund der Zusage ihres früheren Arbeitgebers auf eine Wiederanstellung ein Arbeitsvisum beantragt.

Als Bürgen fungieren Alfons Haider, Pfarrer Josef Friedl und eine weitere Person, die öffentlich nicht genannt werden will. Freunde und Schulkollegen freuen sich laut Medienberichten schon sehr auf die Rückkehr von Arigona.

Die Familie Zogaj hatte sich während des Jahre dauernden Asylverfahrens im oberösterreichischen Frankenburg integriert, bekam zuletzt aber kein Bleiberecht. Ende September 2007 wurde die Familie abgeschoben – mit Ausnahme von Arigona Zogaj, die vorübergehend untertauchte, und ihrer Mutter. Nach ihrem Wiederauftauchen wurde der damals 15-jährigen Arigona, ihrer Mutter und den zwei später wieder nach Österreich zurückgekommenen minderjährigen Geschwistern der Aufenthalt bis zum heurigen Schulschluss gestattet.

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