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Arbeitslosigkeit sank deutlich

Schwarzach - Erfreu­liche Entwicklung am Arbeitsmarkt: Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist per Ende Mai im Jahresabstand deutlich zurückgegangen - und besonders im Ländle.

Wie das Wirtschaftsministerium gestern mitteilte, hat sich die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen im Mai 2008 um 6,6 Prozent auf 184.810 Jobsuchende ­verringert. Damit hat sich die Arbeitslosigkeit beinahe genau gleich entwickelt wie im April, als die Arbeitslosigkeit um 6,5 Prozent gesunken ist. „In Vorarlberg ist die Arbeitslosigkeit um 6,3 Prozent zurückgegangen und liegt jetzt bei rund 8700 Personen. Das ist mit 600 Personen Rückgang im Bundesschnitt eine sehr erfreuliche Entwicklung“, freut sich der Geschäftsführer des Arbeitsmarktservice Vorarlberg, Anton Strini, zu den „VN“. Er verweist auch darauf, dass die Wirtschaftsforscher eigentlich pessimistischere Prognosen abgegeben hätten. Laut Strini waren es vor allem die Bauwirtschaft sowie die Elektro- und Metallindustrie, die zu diesem guten Ergebnis beigetragen haben. Gesunken ist auch die Zahl der Arbeitslosen im Fremdenverkehr.

Technikermangel

Dass es auch in Vorarlberg einen starken Techniker­mangel gibt, zeigt laut Strini die Tatsache, dass Techniker bis zum 55. Lebensjahr problemlos untergebracht werden können. Bis auf das Burgenland ist im Mai die Arbeitslosenzahl in allen Bundesländern gesunken. Im Burgenland stieg sie im vergangenen Monat um zwei Prozent. Den stärksten Rückgang hatte wieder Wien mit 9,6 Prozent zu verbuchen. Österreichweit ging im Mai die Arbeitslosigkeit bei Männern und Inländern mit minus 6,9 bzw. minus 6,7 Prozent etwas stärker zurück als bei Frauen und Ausländern mit 6,1 bzw. 5,7 Prozent. Deutlich war auch der Rückgang bei den Jugendlichen (15 bis 24 Jahre) mit minus 5,6 Prozent. Bei Älteren ab 50 Jahre gab es hingegen um zwei Prozent mehr Arbeitslose. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen verringerte sich um 7,1 Prozent.

Schulungen gesunken

Wirtschaftsminister Martin Bartenstein sieht die Arbeitslosenzahlen als eine „Fortsetzung des günstigen Trends der vergangenen Monate. Wir hatten im Mai um 13.000 weniger Arbeitslose, gleichzeitig sind die Schulungen gesunken, das heißt, in Wirklichkeit hatten wir im vergangenen Monat einen Rückgang von 18.000 Personen“, sagte Bartenstein gestern. AK-Präsident Tumpel hat sich über die steigende Zahl von älteren Arbeitslosen besorgt gezeigt und u. a. eine rasche Umsetzung des Sozialpartner-Pakets für ältere Arbeitnehmer von Ende April gefordert.

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