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Arbeitslosigkeit in Österreich bleibt auf Rekordhoch

Auch wenn die Wirtschaft 25.000 neue Jobs geschaffen hat - gegen die steigende Arbeitslosigkeit ist das zuwenig.
Auch wenn die Wirtschaft 25.000 neue Jobs geschaffen hat - gegen die steigende Arbeitslosigkeit ist das zuwenig. ©APA
Die Arbeitslosigkeit hat im März erneut zugenommen. Trotz leichter Erholung der Konjunktur bleibt diese zu schwach, um eine Trendumkehr herbei zu führen: Über 400.000 Menschen sind in Österreich ohne Job, 9,8 Prozent mehr als im Vorjahr.

Inklusive der Schulungsteilnehmer, die gegenüber dem Vorjahr um 6.916 zugenommen haben, beträgt die Zahl der als arbeitslos Vorgemerkten 402.223. Damit ist zwar die Zahl der Arbeitssuchenden gegenüber dem Februar um beinahe 39.000 Personen gesunken, im Vergleich zum März des Vorjahres hat der Wert allerdings um 36.046 zugenommen. In Summe sind ohne Schulungen 319.175 Personen arbeitslos, die nationale Quote liegt damit bei 8,4 Prozent.

Rekordarbeitslosigkeit steht uns noch bevor

Zwar hat die österreichische Wirtschaft im März rund 25.000 neue Jobs geschaffen, die Konjunktur ist aber alles andere als stark genug, um die Arbeitslosigkeit zu senken, da gleichzeitig mehr Menschen in den Arbeitsmarkt drängen. Beim AMS rechnet man erst für das dritte Quartal 2015 mit einem Rückgang – nur 1953 wurde in Österreich eine höhere Arbeitslosigkeit verzeichnet als heute.

Die österreichische Wirtschaft braucht laut Arbeitsmarktservice einen mehrjährigen Aufschwung, um die Beschäftigungswerte vor der Krise 2008 wieder zu erreichen. Das laufende Jahr bereitet ihm dabei weniger Sorgen, da die Zahl der offenen Stellen wachsen soll.

Verstärkt gesucht: Leiharbeiter

Allerdings muss hier differenziert werden: Die größte Zunahme gibt es im Bereich der Arbeitskräfteüberlassung, sprich Leiharbeit. Sie gilt zwar als ein früher Indikator für ein Wirtschaftswachstum, gleichzeitig aber neben befristeten Stellen auch als Armutsfalle. Insgesamt stieg die Zahl der offenen Stellen im Vergleich mit 2011 um 2,4 Prozent an, jene für Leiharbeiter um 14,5 Prozent.

Österreich steht im EU-Vergleich gut da

Die gute Nachricht laut Sozialminister Rudolf Hundstorfer: “Weiterhin liegt Österreich bei der Gesamtarbeitslosenquote mit 4,8 Prozent (international vergleichbarer Wert, Anm.) und einer Jugendarbeitslosenquote mit 9,4 Prozent an erster bzw. zweiter Stelle im EU-Vergleich.” Der österreichische Arbeitsmarkt sei jedoch, wie in allen anderen europäischen Ländern, noch ein gutes Stück von einer anhaltenden Erholung entfernt.

Inklusive der Schulungsteilnehmer, die gegenüber dem Vorjahr um 6.916 zugenommen haben, beträgt die Zahl der als arbeitslos Vorgemerkten 402.223. Damit ist die Zahl der Arbeitssuchenden gegenüber dem Februar um beinahe 39.000 Personen gesunken, im Vergleich zum März des Vorjahres hat der Wert allerdings um 36.046 zugenommen.

Hoher Anstieg bei Frauen, Älteren und Ausländern

Die Zahl der beim AMS vorgemerkten Arbeitslosen stieg um 10,0 Prozent auf 319.175 Personen. 83.148 Personen (+9,1 Prozent) besuchten Schulungen. Insgesamt waren Ende März 402.323 Personen ohne Job, um 9,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote (nationale Definition, Anm.) lag laut Prognose des Sozialministeriums bei 8,4 Prozent. Besonders stark stieg die Arbeitslosigkeit bei Frauen (+16,0 Prozent), Ausländern (+20,5 Prozent) und Älteren ab 50 Jahren (+20,1 Prozent). (red/APA)

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