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Arbeitslosigkeit im Alter: Grüne fordern ein Vorarlberger Fachkräftestipendium

Arbeitslosigkeit im Alter lässt sich mit einem Bonus-Malus-System alleine nicht verhindern, meinen die Vorarlberger Grünen.
Arbeitslosigkeit im Alter lässt sich mit einem Bonus-Malus-System alleine nicht verhindern, meinen die Vorarlberger Grünen. ©dpa (Themenbild)
Ein von Finanzminister Schelling angedachtes Bonus-Malus-System, nach dem Firmen Strafzahlungen drohen falls sie ältere Arbeitnehmer aussortieren, mag für die Vorarlberger Grünen "auf dem Papier funktionieren". Sie fordern aber vielmehr eine Vorarlberger Variante des Fachkräftestipendiums, nachdem diese Förderungsform vom Bund letztens ab 2016 abgeschafft wurde.

Schellings Forderung hatte Anfang Woche scharfe Kritik seitens der Vorarlberger Wirtschaftskammer zur Folge, es handle sich dabei um den “falschen Weg”. Zustimmung kam dagegen von der Vorarlberger Arbeiterkammer. (“Bonus-Malus-System: WKO mit harscher Kritik an Schelling-Vorstoß“)

Vorarlberger Grüne: “Bonus-Malus reicht nicht”

Die Vorarlberger Grünen bringen nun das abgeschaffte Fachkräftestipendium wieder ins Spiel, auch wenn sie der Bonus-Malus-Quotenregelung nicht ablehnend gegenüber stehen: “Diese Maßnahme alleine wird aber nicht verhindern, dass ältere Menschen am Arbeitsmarkt diskriminiert werden”, nimmt die grüne Wirtschaftssprecherin Sandra Schoch zur aktuellen Diskussion Stellung.

Vorarlberger Fachkräftestipendium

Schoch schlägt zusätzlich eine Vorarlberger Variante des Fachkräftestipendiums vor. “Damit hätten ältere Personen mit niedrigen Bildungsabschlüssen die Möglichkeit, sich beruflich zu qualifizieren und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern”, so Schoch. “Auch ältere Menschen brauchen Unterstützung, damit sie im zweiten Bildungsweg eine Lehre oder Fachausbildung machen können und sich weiter qualifizieren können. Schließlich leben diese Menschen nicht mehr bei ihren Eltern und haben damit höhere Lebenshaltungskosten als junge Menschen.”

Allerdings müsse sich im Arbeitsleben generell etwas verändern, um allen Altersgruppen ein zufriedenstellendes Arbeitsumfeld zu bieten. “Die Unternehmen erwarten Flexibilität von ihren Arbeitnehmern, meinen damit aber vor allem eine Anpassung ihrer Lebenssituation an die Bedingungen des Betriebes. Das trifft alle Arbeitnehmer, ganz besonders aber Ältere, Eltern und Frauen”, so die grüne Wirtschaftssprecherin.

“Es liegt an den Betrieben, alle vorhandenen Ressourcen wertzuschätzen und wahrzunehmen. Ansonsten wirkt der dringende Ruf nach Fachkräften zynisch.”

AMS streicht Gelder für Erwachsenenbildung

Der Verwaltungsrat des Arbeitsmarktservice hatte Ende August angekündigt, die finanziellen Mittel für Fachkräftestipendien mit Ende diesen Jahres zu streichen, diese sollen ab 2016 in die Beschäftigungsinititative “50plus” fließen. Diese hat jedoch nicht die Aus- und Weiterbildung als Ziel, sondern soll es erfahrenen Arbeitskräften ermöglichen, möglichst rasch wieder eine Arbeit aufzunehmen. (“Keine Fachkräftestipendien mehr: AMS streicht Gelder für Erwachsenenausbildung“) (red)

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