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Arbeit mit dem Nachwuchs als Lebensinhalt

Er steht überhaupt nicht gerne im Mittelpunkt, genießt die Erfolge in aller Stille und widmet sich in jeder freien Minute dem Sport, dabei speziell dem Nachwuchs.

Die Trainerarbeit mit jungen Sportlerinnen und Sportlern hat Rudi Grabherr seit 1972 in den Bann gezogen – und die erreichten Erfolge unterstreichen, dass der Höchster sein Handwerk mehr als beherrscht.

Alle Positionen belegt

Aus einer fußballverrückten Familie stammend – der Vater war Trainer und Präsident beim FC Höchst, sein Sohn Michael jetzt Coach der 1. Mannschaft – war und ist der heute 59-Jährige zunächst als Aktiver, Spielertrainer, Trainer und nun als Sportlicher Leiter bei seinem Stammverein tätig. Und wenn es die Zeit zulässt, jagt er neben dem runden Leder dem gelben Filzball auf dem Tennisplatz nach. Als er 1972 den Lehrerdienst am BG Bregenz-Blumenstraße antrat, widmete sich Grabherr der Fußball-Schülerliga. Der Wechsel zum Volleyball erfolgte im April 1983. „Die Leiterin der Neigungsgruppe wurde schwanger, und mit Peter Hutter kam ein junger Lehrer an unsere Schule, der als ehemaliger Kicker die Fußball-Schülerliga übernehmen konnte. Deshalb fiel mir der Wechsel einfach, zumal ich eine neue Herausforderung suchte”, so Grabherr.

Titel im Debütjahr

Gleich im ersten Jahr als Trainer der Schülerliga-Mädchen holte Grabherr 1983 Rang eins beim Landesfinale. Mittlerweile stehen nach 25 Jahren elf Landesmeistertitel zu Buche. Bekannteste Spielerinnen, die in der Schülerliga bei Grabherr das Einmaleins des Volleyballsports lernten und danach sogar den Sprung ins A-Nationalteam schafften, sind Michaela Schiller, Alexandra Schneider, Charlotte Simma und Julia Chukwuma. Ein Sieg beim Bundes­finale fehlt Grabherr zwar noch, aber den will sich der beliebte und geschätzte AHS-Lehrer bis zu seiner Pensionierung holen. „Nächstes Jahr findet das Bundesfinale in Vorarlberg statt. Da wäre es natürlich ein absoluter Traum, wenn wir dort den großen Coup landen könnten. Doch dafür müssen wir noch lange und hart trainieren. An mir soll es nicht liegen, und wenn die Mädchen mitziehen, kann es gelingen.” Mit dem Oberstufenteam wurde der „Mister Volleyball” bereits drei Mal Bundessieger, nahm an den ISF-Weltspielen teil und sorgte mit Bronze 1990 für den größten Erfolg einer österreichischen Schule.

 

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