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Aqaba: Islamisten stellen Filmausschnitte ins Netz

Fünf Tage nach den Raketenangriffen von Akaba (Aqaba) hat eine islamistische Gruppierung Filmausschnitte von den Anschlägen ins Internet gestellt. Aufnahmen wurden offenbar gleich nach den Raketeneinschlägen gemacht.

Auf den Ausschnitten, die das Islamische Medienzentrum am Mittwoch veröffentlichte, waren vor allem die beiden US-Kriegsschiffe zu sehen, die in der jordanischen Hafenstadt geankert hatten und denen die Anschläge galten.

Die Aufnahmen wurden offenbar unmittelbar nach den Raketeneinschlägen gemacht. Es waren auch die Schäden zu sehen, die die Raketen an einer Lagerhalle und einem Auto anrichteten.

Das Islamische Medienzentrum wird dem Umfeld der Terrorgruppe des jordanischen Extremisten Abu Musab al-Zarqawi zugerechnet. Die Zarqawi-Gruppe hatte sich am Dienstag zu den Angriffen bekannt, bei denen ein jordanischer Soldat ums Leben kam. Der jordanische Innenminister Awni Yarfas bestätigte am Dienstagabend, dass Zarqawis Anhänger für die Attentate verantwortlich seien. Die Zarqawi-Gruppe gehört zum Terrornetzwerk Al-Kaida von Osama bin Laden.

Am vergangenen Freitag waren von einer Lagerhalle im Hafen von Akaba aus drei Katjuscha-Raketen abgeschossen worden. Zwei von ihnen wurden auf ankernde US-Kriegsschiffe gefeuert, verfehlten jedoch ihr Ziel. Ein jordanischer Soldat kam ums Leben, ein weiterer wurde verletzt. Die dritte Rakete landete im südisraelischen Küstenort Eilat am Roten Meer, wo niemand verletzt wurde.

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