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Antrag für AUA-Übernahme Anfang Mai

Die endgültige Übernahme Anmeldung der Lufthansa in Brüssel wird entgegen erster Erwartungen um vier Wochen auf Ende Mai verschoben.

Bei der Hauptversammlung der Austrian Airlines (AUA) vor zwei Wochen war erwartet worden, dass es für die endgültige Anmeldung des Zusammenschlusses zwischen AUA und Lufthansa in Brüssel Ende April werden würde. Vom Lufthansa-Vorstand wurde am heutigen Donnerstag (30. April) festgehalten, dass man die Unterlagen in den ersten Maitagen zur wettbewerbsrechtlichen Prüfung einreichen wird.

 

“Im Fall der AUA planen wir, nun Anfang Mai die Kartellfreigabe bei der EU-Kommission formal zu beantragen”, sagte Lufthansa-Finanzvorstand Stephan Gemkow am Donnerstag in einer Telefonkonferenz anlässlich der heute vorgestellten Quartalszahlen der deutschen Airline.

Man sei zuversichtlich, dass die EU-Kommission die Entscheidung in der so genannten Phase-I-Prüfung bis Ende Juni treffen werde, sagte der Lufthansa-Vorstand.

Bereits seit 2. März läuft das Übernahmeangebot der Lufthansa für den Streubesitz bei der AUA. Die deutsche Fluggesellschaft, die nach der Übernahme des von der ÖIAG gehaltenen Staatsanteils von 41,6 Prozent die Kontrolle über die AUA anstrebt, bietet 4,49 Euro je Streubesitz-Aktie. Die Annahmefrist endet am 11. Mai um 17.30 Uhr.

Die Deutschen streben bis zum Ende der Annahmefrist mindestens 75 Prozent der stimmberechtigten AUA-Aktien an. In der Folge wird in Wien erwartet, dass mindestens 90 Prozent erreicht werden sollen, um den dann verbliebenen Streubesitz abspalten zu können. Damit wären die Tage der AUA an der Börse bald gezählt.

Schon lang in Brüssel angemeldet ist ein “Restrukturierungsplan”, sprich der staatliche Zuschuss von 500 Mio. Euro – eine Bedingung beim “Verkauf” der angeschlagenen österreichischen Fluggesellschaft an die Deutschen. Das ÖIAG-Paket wandert ja nur um einen symbolischen Preis in neue Hände.

Die EU-Kommission hat dazu ein im Februar ein Beihilfeverfahren eingeleitet. Dabei wurden Zweifel an den Preisvereinbarungen mit der Lufthansa geäußert, es wurden auch Bedenken an der Transparenz des gesamten AUA-Verkaufsverfahrens geäußert. Es klangen wie berichtet Befürchtungen durch, dass die Deutschen die AUA zu billig bekommen.

Der AUA-Vorstand gab sich wiederholt, zuletzt auch in der HV Mitte des Monats bei seiner Jahres-Hauptversammlung, überzeugt, dass im Beihilfeverfahren Bedenken der EU-Wettbewerbsbehörden ausgeräumt werden können. In den Augen des AUA-Managements ist die 500 Mio. Euro schwere Mitgift der Republik keine “Beihilfe”, sondern die billigste von allen Alternativen, eine Vorgangsweise, die ein privater Investor auch gewählt hätte.

Seit vielen Wochen wird versucht, in detaillierten Vorgesprächen den Entwurf für den Antrag zur so genannten Kartellfreigabe so weit zu gestalten, dass vorweg schon die meisten Fragen beantwortet sind, damit es im eigentlichen Prüfverfahren durch die EU-Wettbewerbshüter dann schnell geht. Es geht um umfangreiches Datenmaterial, wird bei der AUA betont.

 

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