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Anstieg der Kriminalität bremst sich ein

Wien - Der zu Jahresbeginn eklatante Anstieg der Strafanzeigen in Österreich bremst sich ein. Es gab für die Monate Jänner bis Mai 5,8 Prozent mehr Anzeigen gegenüber dem Zeitraum des Vorjahres.

Nach der am Montag veröffentlichten Statistik des Innenministeriums betrug der Zuwachs der angezeigten Fälle für die Monate Jänner bis Mai 5,8 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Für die Monate Jänner bis April hatte die Kriminalstatistik noch ein Plus von 7,8 Prozent gegenüber 2006 ausgewiesen.

Gesunken ist die Aufklärungsquote, von 39,5 Prozent 2006 auf 37,7 Prozent in den ersten fünf Monaten heuer. Dabei haben die Beamten absolut mehr Fälle geklärt. 2006 waren es bis inklusive Mai 93.036 Fälle, heuer 93.992. Der Zuwachs betrug ein Prozent.

In Oberösterreich wurden heuer um 18,9 Prozent mehr Straftaten angezeigt. Hier stieg auch die Zahl der geklärten Fälle um 19,9 Prozent. Ebenfalls starke Zuwächse bei den geklärten Fakten gab es in Salzburg mit plus 17,1 Prozent. Starke Rückgänge weisen Niederösterreich mit minus 6,1 Prozent und Wien mit 11,4 Prozent minus auf. In beiden Bundesländern wirkte sich dies auch massiv auf die Aufklärungsquote aus: Minus sechs Prozentpunkte in Niederösterreich und minus 3,6 Prozent in der Bundeshauptstadt.

Innenminister Günther Platter (V) verwies auf jüngste Erfolge: „Nach unserem letzten Strategiegespräch in Salzburg wurden vom Landespolizeikommando entsprechende Maßnahmen gesetzt, die nun zur Klärung von mehreren tausend Diebstählen geführt haben.“

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