Annan: Einmarsch im Irak veränderte Muslime

Nach dem von den USA angeführten Einmarsch ausländischer Truppen in den Irak ist das Land nach Einschätzung von UNO-Generalsekretär Kofi Annan zu einem größeren Zentrum für Terroristen geworden als Afghanistan.

Der Krieg im Irak habe die Moslems weltweit verärgert, sagte Annan am Montag dem britischen Sender BBC. Er glaube, dass heute viele Moslems äußerst unglücklich seien, weil sie sich geopfert und isoliert fühlten, sowohl in ihrer eigenen Gesellschaft als auch im Westen.

Annan hatte bereits 2003 den Einmarsch in den Irak als illegal bezeichnet. Der BBC sagte er am Montag auf die Frage, ob er meine, dass der Einmarsch internationales Recht gebrochen habe: „Ja, wenn sie so wollen. Ich habe darauf hingewiesen, dass es aus unserer Sicht nicht im Einklang steht mit der Charta der Vereinten Nationen. Und vom Punkt der Charta aus war es illegal.“

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