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Anna Fenninger holt Gold im WM-RTL

Doppelweltmeisterin Anna Fenninger
Doppelweltmeisterin Anna Fenninger ©AP
Anna Fenninger kürt sich mit ihrem Sieg im WM-Riesentorlauf zur Doppelweltmeisterin von Vail/Beaver Creek. Silber ging an Viktoria Rebensburg (GER), Bronze holte die Jessica Lindell-Vikarby (SWE).
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Österreich holt Gold im Teambewerb

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Die Ausgangslage nach dem ersten Durchgang im WM-Riesentorlauf hätte für die ÖSV-Damen kaum besser sein können. Mitfavoriten Eva-Maria Brem war zwar leider bereits im ersten Lauf ausgeschieden und Kathrin Zettel lag mit 1,72 Sekunden Rückstand auf die Spitze nur auf Rang 13. Dennoch war der Zwischenstand aus heimischer Sicht höchst erfreulich, lagen doch mit Anna Fenninger und Michaela Kirchgasser zwei Österreicherinnen in Führung. Super-G-Weltmeisterin Fenniger erwischte einen absoluten Traumlauf und hatte auf ihre Teamkollegin Kirchgasser einen Vorsprung von 0,81 Sekunden. Auf Rang drei lag die Schwedin Jessica Lindell-Vikarby (+0.90), Tina Maze reihte sich auf dem vierten Platz ein, ihr Rückstand betrug aber bereits mehr als eine Sekunde (+1,10). Mit Ausnahme der Führenden Anna Fenninger waren die Zeitabstände allerdings gering, was einen spannenden zweiten Durchgang versprach.

Als erste ÖSV-Läuferin im zweiten Lauf ging Kathrin Zettel auf die Strecke. Dieser zweite Durchgang gelang der Niederösterreicherin besser, sie setzte sich zumindest vorübergehend an die Spitze. Allzu lange durfte sich die 28jährige aber nicht am Leaderboard aufhalten. Die Deutsche Viktoria Rebensburg startete von Rang elf aus ihre Attacke auf das Podium, nach einem entfesselten Lauf fuhr die frühere Olympiasiegerin deutlich auf Platz eins. Der Kampf um die Medaillen war also eröffnet und die Konkurrenz sollte sich an der Zeit der Deutschen die Zähne ausbeißen.

Als auch Tina Maze und die Schwedin Jessica Lindell-Vikarby die Zeit von Rebensburg nicht unterbieten konnten war klar, dass die 25jährige aus Tegernsee fix über Edelmetall jubeln durfte. Es waren nur noch die beiden ÖSV-Damen am Start, aber auch Michaela Kirchgasser konnte Rebensburg nicht von der Spitze verdrängen, am Ende bedeutete dies Rang sechs. Nun lag es an der Salzburgerin Anna Fenninger, ihren großen Vorsprung von 1,70 Sekunden aus dem ersten Durchgang ins Ziel zu bringen. Die 25jährige baute während der Fahrt ihren Vorsprung sogar noch aus, als es eine Schrecksekunde gab. Bei einem groben Fehler stockte den Fans der Atem, mit viel Akrobatik und Balance rettete sich Fenninger und kam schlussendlich mit einem Vorsprung von 1,40 Sekunden als neue Riesentorlauf-Weltmeisterin über den Zielstrich.

Es war dies bereits die dritte Medaille für die Gesamtweltcupsiegerin, zwei Mal jubelte sie bei diesen Titelkämpfen über Gold. Viktoria Rebensburg holte Silber, Bronze ging an die Schwedin Jessica Lindell-Vikarby, die damit erstmals Edelmetall bei einer Großveranstaltung gewinnen konnte. Österreich hält drei Rennen vor Abschluss dieser Weltmeisterschaft bereits bei insgesamt acht Medaillen, alleine fünf davon glänzen in Gold.

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