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Anlageberater verschenkte Geld

Schweizer Banker wollte aus „Berufsstolz“ seine Kunden nicht enttäuschen.

Das Bezirksgericht Zürich hat einen ehemaligen Anlageberater der UBS wegen Betrugs zu einer bedingten Geldstrafe ver­urteilt. Der Mann hatte durch Computermanipulationen 1,1 Millionen Franken veruntreut. Das Geld steckte der 31-jährige Schweizer aber nicht in die eigene Tasche, sondern verteilte es an seine Kunden. „Aus Berufsstolz wollte ich bei meinen Anlegern trotz sinkender Börsenkurse weiterhin als erfolgreicher Anlageberater gelten”, erklärte der Mann vor Gericht. Die Manipulationen nahm er von Sommer 2000 bis Herbst 2001 vor. Damals platzte die IT-Blase. Der Betrug flog aber erst kürzlich auf.

Einsicht und Naivität

Der Banker wurde zu einer bedingten Geldstrafe von 360 Tagessätzen à 220 Franken verurteilt. Die Richter hielten ihm sein Geständnis, seine Einsicht und seine Naivität zugute.

 

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