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Ankara: Iran verhandelt mit EU

Der iranische Chefunterhändler Ali Larijani ist in Ankara zu einem Krisentreffen mit dem EU-Außenbeauftragten Javier Solana über das iranische Atomprogramm eingetroffen.

Wie die amtliche iranische Nachrichtenagentur IRNA weiter schrieb, lehnt der Iran die von der EU und vom UNO-Weltsicherheitsrat gefordert Aussetzung der Uran-Anreicherung weiter ab. Daher gibt es keine großen Hoffnungen auf eine Annäherung im Atomstreit.

Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad und Larijani betonten laut IRNA, der Iran sei von der Notwendigkeit eines Dialogs überzeugt. Allerdings glaube man auf Grund der vergangenen Fehlschläge, dass neue Gespräche auf Grundlage der neuen Gegenheiten und ohne Vorbedingungen erfolgen müssten. Dabei wiesen sie darauf hin, dass es dem Iran gelungen sei, Uran in industriellem Umfang anzureichern. Es sei nutzlos, wenn der Westen weiterhin in „illegaler Weise“ auf der Aussetzung der Uran-Anreicherung bestehe.

Die EU hat im Atomstreit mit dem Iran die Sanktionen gegen Teheran verschärft. Die EU-Außenminister sprachen sich am Montag dafür aus, das Vermögen von weiteren Verantwortlichen für das Nuklearprogramm einzufrieren. Zudem ebnete der Rat den Weg für ein weit reichendes Waffenhandels-Embargo gegen den Iran.

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