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Angriffe auf deutsche Soldaten in Afghanistan

Auf die in der afghanischen Stadt Kunduz stationierten Einheiten der deutschen Bundeswehr sind zwei Anschläge verübt worden, bei denen niemand verletzt wurde.

Das Verteidigungsministerium in Berlin bestätigte am Mittwoch einen Bericht von “Spiegel-Online”, wonach am Dienstagabend eine deutsche Patrouille des Aufbauteams (PRT) in Kunduz Ziel des Angriffs war. Die aus aus vier Fahrzeugen bestehende Einheit sei mit Handfeuerwaffen beschossen worden. Der Zwischenfall ereignete sich nach Angaben eines Ministeriumssprechers etwa drei Kilometer östlich des Bundeswehr-Camps.

Nach dem “Spiegel”-Bericht haben die deutschen Soldaten das Feuer erwidert, woraufhin sich die Angreifer zurückgezogen hätten. Fünf bewaffnete Verdächtige seien zwar gesichtet worden, hätten aber unerkannt entkommen können. Eine andere Patrouille des Aufbauteams wurde am selben Abend sieben Kilometer nordöstlich des Lagers Ziel eines Sprengstoffanschlags. Dabei gab es aber ebenfalls keine Verletzten. An einem Fahrzeug kam es jedoch zu Splitterschäden. Eine weitere Sprengfalle sei rechtzeitig entdeckt und zerstört worden.

Die pakistanische Armee hat im Nordwesten des Landes am Mittwochmorgen nach eigenen Angaben mehr als 20 islamistische Rebellen getötet. Nach Angaben von Militärsprecher Mohammad Farooq griffen Gefolgsleute des Taliban-nahen Geistlichen Maulana Fazlullah einen Kontrollposten der Armee in der Stadt Sarbanda im Swat-Tal an. Der Angriff habe ein fünfstündiges Feuergefecht ausgelöst, in dessen Verlauf mehr als 20 Rebellen getötet worden seien. Zahlreiche weitere Rebellen seien verletzt worden. Unter den pakistanischen Soldaten habe es keine Opfer gegeben. Die USA sind besorgt wegen der Gewalt im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan. Pakistan hat die USA am Montag aufgefordert, keine eigenmächtigen Aktionen gegen militante Islamisten auf seinem Territorium zu unternehmen.

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